Der Katholikenausschuss Köln soll in Zukunft von mehreren Personen geleitet werden.
VorstandswahlKatholikenausschuss Köln setzt auf neues Leitungsteam

Der scheidende Vorsitzende des Kölner Katholikenausschusses Gregor Stiels (l.) mit dem Kölner Stadtdechanten Robert Kleine
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Der Kölner Katholikenausschuss soll künftig nicht von einem einzelnen Vorsitzenden, sondern von einem Leitungsteam aus drei Personen geführt werden. Das bestätigte der scheidende Ausschussvorsitzende Gregor Stiels unserer Redaktion. Am kommenden Montag findet die Vollversammlung des Katholikenausschusses statt, dort wird der neue Vorstand gewählt.
Man habe in den vergangenen Wochen intensiv nach Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden gesucht, sagte Stiels. „Fünf Personen haben sich als stellvertretende Vorsitzende beworben, aber niemand wollte den alleinigen Vorsitz übernehmen.“ Daher habe man entschieden, „dass ein Leitungsteam aus drei Personen künftig den Katholikenausschuss in der Stadt Köln führen soll“. Er nehme dies „als eine absolut positive Entwicklung wahr“, betonte Stiels. Sie entspreche dem Trend, der sich auch in politischen Parteien abzeichne, nämlich Führungsämter auf mehrere Schultern zu verteilen, etwa in einer Doppelspitze.
Fünf Kandidaten bewerben sich für das Leitungsteam
Der Katholikenausschuss ist die Vertretung der katholischen Laien in Köln. Der Grundschulrektor Gregor Stiels (50) hatte den Vorsitz der Organisation im Jahr 2018 übernommen und war 2022 wiedergewählt worden. Für eine weitere Amtszeit von vier Jahren tritt er aus persönlichen Gründen nicht mehr an.
Am 22. Juni wird das neue Leitungsteam in geheimer Wahl per Stimmzettel gewählt. Zur Wahl stellen sich der Arzt Ernst-Albert Cramer (76), der Rechtsanwalt Georg Dietlein (33), der Betriebswirt Benjamin Heidkamp (28), die frühere Leiterin des Sozialdienstes katholischer Frauen, Monika Kleine (68), und der ehemalige Kölner Caritas-Chef Peter Krücker (67). Kölns Stadtdechant Robert Kleine gehört dem Vorstand des Katholikenausschusses als geborenes Mitglied an und nimmt daher nicht an der Wahl teil.