Nach seinem Unfall in Köln meldet sich Pietro Lombardi zu Wort. Eine Szene am Unfallort macht ihn fassungslos.
„Asozialer geht's nicht“Pietro Lombardi kritisiert Schaulustige nach Unfall in Köln

Der Sänger Pietro Lombardi ärgert sich über das Verhalten einiger Schaulustiger nach seinem Unfall in Köln. (Archivbild)
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Nach seinem Autounfall in Köln hat sich Pietro Lombardi erstmals ausführlich zu Wort gemeldet. In einer nächtlichen Instagram-Story sprach der Sänger über den Schock des Zusammenstoßes, die Erleichterung über den glimpflichen Ausgang – und über eine Erfahrung, die ihn besonders beschäftigt.
„Ich bin einfach nur dankbar, dass der Schutzengel auf unserer Seite war“, sagt der 34-Jährige in dem Video. Bei dem Unfall am Sonntagabend (14. Juni) an der Kreuzung Bonner Straße/Marktstraße waren nach seinen Angaben mehrere Menschen beteiligt. Während Lombardi allein in seinem Auto saß, befanden sich im anderen Wagen vier Personen.
Pietro Lombardi schildert den „Riesenschock“
Der Sänger schilderte die Minuten nach dem Zusammenstoß als Ausnahmesituation. „Es war ein Riesenschock für alle Beteiligten“, sagt er. Am Unfallort habe er schnell gemerkt, dass er der Älteste unter den Beteiligten gewesen sei. Deshalb habe er versucht, für die anderen da zu sein. „So viele Emotionen, so großer Schock, man realisiert das alles gar nicht.“
Besonders beschäftigt ihn rückblickend der Gedanke daran, wie knapp die Situation offenbar ausgegangen ist. Erst zu Hause seien die Gedanken gekommen: „Du hast Kinder, du hast Familie“, sagt Lombardi. „Was wäre wenn ... ?“ Solche Fragen, „die machen einen fertig“. Umso dankbarer sei er, dass niemand schwer verletzt wurde.
Zu dem Unfallhergang äußert sich Pietro Lombardi nicht
Nach Angaben der Kölner Polizei erlitt eine 20-jährige Autofahrerin leichte Verletzungen. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist weiterhin unklar, auch Lombardi äußerte sich dazu nicht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Lombardis Audi Q8 wurde schwer beschädigt.
Deutliche Worte fand der Musiker für das Verhalten zahlreicher Menschen am Unfallort: Während die Beteiligten kurz nach dem Aufprall unter Schock gestanden hätten, seien immer mehr Schaulustige in Raderberg zusammengekommen.
Sänger spricht über Schattenseiten des Lebens in der Öffentlichkeit
„Dann versammeln sich Hunderte von Menschen gefühlt: ,Hey Pietro, was geht? Lass mal Foto machen, mach mal Grußvideo.‘ Asozialer geht’s nicht“, sagt Lombardi. Der Unfall habe ihm erneut vor Augen geführt, welche Schattenseiten das Leben in der Öffentlichkeit mit sich bringe.
Wenige Stunden nach dem Unfall hatte sich der Sänger am Montag mit einem Foto seines zerstörten Wagens bei seinen Fans gemeldet. „Glück im Unglück gehabt“, schrieb er dazu. Nun wird deutlich, wie sehr ihn die Ereignisse auch emotional getroffen haben. Trotzdem scheint die Erleichterung zu überwiegen: „Das ist das, was eigentlich zählt“, sagt Pietro Lombardi. „Dass keinem was Schlimmes passiert ist.“ (sbo)