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Sammelbecken für GründerCologneBay vernetzt Start-ups aus der Region mit Investoren

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Als Start-up-Agentin hilft Anna-Lena Kümpel vom Projekt CologneBay jungen Unternehmern aus der Region dabei, aus ihren Ideen Geschäfte zu machen.

Köln – Mit Kölner Bucht ist normalerweise die Niederterrassen-Ebene des Rheins gemeint, die sich von Bonn über Köln bis unmittelbar vor Düsseldorf und Neuss zieht. Seit Sommer 2017 hat der Begriff in seiner englischen Übersetzung noch eine andere Bedeutung: CologneBay heißt das Community-Projekt des Digital Hub Cologne. Es bezeichnet eine offene Plattform für die regionale Gründerszene. Mit mehr als 100 000 Studenten ist das Rheinland eine der bedeutendsten Hochschul- und Wirtschaftsregionen Europas. Und auch die Nähe zu vielen Metropolen ist ein Pluspunkt für Unternehmer.

Auch Anna-Lena Kümpel, die es im Herbst 2017 von Berlin, dem Start-up-Mekka Deutschlands, ins Rheinland zog, ist überzeugt davon, dass die Region für kreative Köpfe und Unternehmensgründer besonders interessant ist. „Köln hat viele spannende Start-ups zu bieten. Marken wie Ergobag oder Pixum sind hier entstanden“, listet die 24-Jährige, die das CologneBay-Projekt als Start-up-Agentin betreut, auf. Oder die eyeo GmbH – wem sei schon bewusst, dass der Erfinder des Adblock Plus aus Köln stammt und hier immer noch seinen Sitz hat?

Hohe Fluktuation

Bei CologneBay können junge Unternehmen kostenfrei ihre Profile eintragen und Veranstalter ihre Start-up-Events bekannt machen. Seit Kurzem können auch Investoren und andere Unterstützer Profile erstellen und sich vorstellen.

Daten und Statistiken über die registrierten Start-ups werden in Echtzeit erfasst und können von Interessenten eingesehen werden. Weil es gerade in der Start-up-Szene eine hohe Fluktuation gibt – viele Firmen verschwinden wieder genauso schnell, wie sie entstanden sind –, legt CologneBay großen Wert auf Aktualität. Alle paar Monate, so erklärt Kümpel, werden die Unternehmen angeschrieben, um zu erfahren, ob es Neues gibt oder die Firma überhaupt noch existiert. Karteileichen sollen so möglichst vermieden werden. Derzeit haben sich bereits knapp 100 Neuunternehmen auf der Seite registriert.

Für Kümpel macht es dabei auch gar keinen Sinn, „Köln als abgetrenntes Ökosystem zu betrachten“. In der Region herrsche dafür untereinander einfach zu viel Bewegung, so die Start-up-Agentin.

Mehr Infos gibt es unter www.colognebay.com.

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