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Praxisbus für WohnungsloseDreigestirn sammelte 124.000 Euro Spenden für den Verein Caya

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Niklas Jüngling, Clemens von Blanckart und Stefan Blatt als Prinz, Bauer und Jungfrau bei der Proklamation im Januar.

Niklas Jüngling, Clemens von Blanckart und Stefan Blatt als Prinz, Bauer und Jungfrau bei der Proklamation im Januar

Der Verein Caya bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen eine medizinische Versorgung.

Mark Oette, erster Vorsitzender des Vereins CAYA, nahm den Spendencheck des ehemaligen Dreigestirns entgegen.

Mark Oette, erster Vorsitzender des Vereins Caya, nahm den Spendencheck des ehemaligen Dreigestirns entgegen.

Caya ist die Kurzform für „Come as you are“ (deutsch: Komme, wie du bist). Der Verein bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen in Köln eine kostenlose und unbürokratische medizinische Grundversorgung. In der Nähe des Wiener Platzes in Mülheim betreibt der Verein seit vier Jahren eine Praxis, in der sich Menschen ohne Krankenversicherung medizinisch versorgen lassen können – auf dem Niveau einer Hausarztpraxis mit Labor, Ultraschall oder EKG. „Diese Menschen gehören auch zu uns und haben genauso den Anspruch auf eine vernünftige Versorgung wie du und ich“, sagt der erste Vorsitzende des Vereins, Mark Oette. Mit den Spenden, die das Dreigestirn sammelte, soll unter anderem auch ein Praxisbus unterstützt werden, der künftig eine mobile Versorgung von Menschen in Köln, Bergisch Gladbach und Gummersbach ermöglichen soll.

Prinz lobt Spendenbereitschaft der Jecken

„Als uns damals der Praxisbus gezeigt wurde, war unsere Entscheidung sofort gefallen, dieses Projekt zu unterstützen“, sagt der ehemalige Prinz Niklas Jüngling. „Die überwältigende Spendensumme zeigt, was möglich ist, wenn der Karneval Menschen verbindet und zum Handeln bewegt.“ Der gemeinnützige Verein leiste mit seinem Angebot jeden Tag unverzichtbare Arbeit, und das „mit großem ehrenamtlichen Engagement, Menschlichkeit und Herz“.

Der erste Vorsitzende des Vereins, Mark Oette, bedankte sich beim Dreigestirn für die Spende. „Wir waren überwältigt von der Spendensumme und auch von der Sichtbarkeit, die durch diese jecke Unterstützung für unseren Verein entstanden ist.“