Texte, Fotos und Videos stellen die 16 romanischen Kirchen in Köln vor. Auch ein Audioguide und Online-Buchungen sind verfügbar.
„Modern und ansprechend“Förderverein Romanische Kirchen Köln präsentiert neue Webseite

Die ehemalige Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist Vorsitzende des Fördervereins Romanische Kirchen Köln. (Archivbild)
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Der Förderverein Romanische Kirchen Köln wartet mit einer komplett neuen Website auf. Sie solle „Appetit“ darauf machen, die Kirchen zu besuchen, sagte Vereinsvorsitzende Henriette Reker am Donnerstag, als der Internetauftritt präsentiert wurde. Über ein Jahr lang haben ein Team aus Autorinnen und Autoren, die Redaktion des Jahrbuchs „Colonia Romanica“, ein Kameramann, Fotografen sowie die Agentur „S11[ess:onze].design“ daran gearbeitet, die Webpräsenz inhaltlich und optisch neu zu gestalten. Das Resultat nannte Reker „modern und ansprechend“.
Online-Buchungen für Führungen möglich
Ruft man die Seite mit der Adresse www.romanische-kirchen-koeln.de auf, ziehen oben langsam Fotos von Außenansichten der zwölf großen romanischen Kirchen vorbei. Darunter stellt sich der Verein, der 2300 Mitglieder zählt und auch die 16 kleinen, über das gesamte Stadtgebiet verteilten romanischen Kirchen unterstützt, kurz vor.
Daneben führt ein roter Kasten zur Online-Buchung von einstündigen Führungen durch die großen Gotteshäuser, die in den Jahren zwischen 1000 und 1250 erbaut wurden. Weiter unten auf der Startseite findet man aktuelle Meldungen rund um die Kirchen und den Förderverein, denen Angebote von Exkursionen und weiteren Führungen folgen. Eine Innenstadtkarte, auf der die Standorte der großen romanischen Bauwerke verzeichnet sind, rundet die Homepage ab.
Videomaterial und Audioguide auf Webseite verfügbar
Weiterklickend findet sich eine Fülle näherer Informationen, die so aufbereitet sind, dass das Design den Inhalt gut zur Geltung kommen lässt. Die übersichtlich angelegte Website lässt sich auch gut mit einem Tablet oder Handy nutzen. Eine Besonderheit ist, dass die großen Kirchen einzeln nicht nur durch eingängige Texte und Fotos erschlossen werden. Integriert ist jeweils ein Videofilm, außerdem erhält man Zugang zu einem Audioguide für die selbstständige Besichtigung. Die Adresse der Kirche, Öffnungszeiten und ein Lageplan beschließen die Informationen.
Die Website informiert zudem über die Geschichte, die Ziele und den Vorstand des Fördervereins, die Möglichkeit der Mitgliedschaft und auch darüber, was es mit der Stiftung Romanische Kirchen Köln auf sich hat. Der Internetauftritt sei zu 100 Prozent „barrierefrei“, sagte Stefan Keuser von der Agentur „S11[ess:onze].design“. Seit vier Tagen online, sei er schon rund 1500 Mal aufgerufen worden.