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Stadt und Land rücken zusammenForschungsprojekt zu regionalen Kooperationen in Köln

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Kölner Dom

Köln – Wie können Nachbarkommunen in der Daseinsvorsorge besser zusammenarbeiten, um Ressourcen effektiver zu nutzen? Mit welchen Lösungsansätzen lässt sich die Infrastruktur in Bereichen wie Verkehr, Bildung und Gesundheitsversorgung, am besten erhalten und optimieren? Das waren zentrale Fragen des vierjährigen Forschungsprojekts „Urban Rural Solutions“, dessen Ergebnisse jetzt bei einer Abschlusskonferenz in Köln vor rund 100 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis präsentiert wurden.

Der englische Titel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts lautet übersetzt in etwa „Städtisch-Ländliche Lösungen“. Die Stadt Köln ist als eine von drei Projektregionen beteiligt, auch Göttingen in Niedersachsen war dabei.

Daseinsvorsorge-Atlas

Dort wurde ein digitaler Daseinsvorsorge-Atlas entwickelt – ein Planungswerkzeug, mit dem sich anhand zahlloser Daten zum Beispiel geeignete Standorte für Schulen oder Krankenhäuser unter Aspekten wie Einzugsgebiet und Erreichbarkeit ermitteln lassen. Dieser Atlas werde im März an das Land Niedersachsen übergeben und könnte auch für NRW von Interesse sein, so Gesa Matthes, die Gesamtkoordinatorin des Projekts.

Konkret wurden in Köln und Region zwei Themen bearbeitet: der Ausbau von Bahnhöfen zu Mobilitätsstationen, an denen mehrere Verkehrsmittel verknüpft werden, sowie Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit bei weiterführenden Schulen. (fu)