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Extreme HitzetageGeheimtipps für kühle Orte in Köln gesucht

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Das dichte Blätterdach der alten Bäume am Rheinufer in Deutz spendet  wohltuenden Schatten. Zahlreiche Grüppchen sitzen im Schatten, mit Blick auf das Schokoladenmuseum und ein Riesenrad.

Das dichte Blätterdach der alten Bäume am Rheinufer in Deutz spendet wohltuenden Schatten.

Die Schwarmintelligenz aller Kölnerinnen und Kölner soll helfen, extrem heiße Tage besser zu überstehen. In eine neue interaktive Karte können sie ihre „kühlen Orte“ eintragen. 

Kühle Orte und schattige Plätze können das Leben an Hitzetagen erträglicher machen. Deshalb können alle Kölner und Kölnerinnen ihre Geheimtipps für „kühle Orte“ im Stadtgebiet ab sofort in einer interaktiven Karte auf der städtischen Internetseite sichtbar machen. Eingetragen wird ein „kühler Ort“ durch das Setzen eines Punktes in der im Hitzeportal digital zur Verfügung gestellten Karte. Außerdem soll der Name des Ortes genannt und, wenn möglich, kurze Hinweise zum Beispiel zu Öffnungszeiten oder Kosten eingetragen werden.

Kühle Orte können sich dabei sowohl im Freien befinden – wie zum Beispiel schattige Sitzbänke in Parks – als auch in einem überdachten Aufenthaltsbereich, wie etwa in zugänglichen Kirchen oder klimatisierten Einrichtungen. Neben Fotos, die neugierig auf die kühlen Orte machen sollen, können weitere hilfreiche Informationen erfasst werden.

Diese besondere Stadtkarte lebt von den Eintragungen der Kölner und Kölnerinnen, von ihren Tipps und Erfahrungen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird sich stetig weiterentwickeln. Die Karte der „Kühlen Orte“ und alle weiteren Informationen zum Thema Hitze gibt es auf den Internetseiten der Stadt.


Hitzeaktionsplan der Stadt

Durch die Klimakrise kommt es auch in Köln zu mehr Tagen mit extrem hohen Temperaturen. Diese belasten nicht nur die Natur, sondern Menschen über 65 Jahre, Kinder und Schwangere besonders stark. Um die Bürger und Bürgerinnen für den Umgang mit Hitzezeiten zu sensibilisieren, hat die Stadt in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Geo Health Centre des Universitätsklinikums Bonn einen Hitzeaktionsplan entwickelt, aus dem bereits weitere konkrete Projekte und Hilfsangebote hervorgegangen sind. Dazu zählt etwa das Hitzeportal, der Hitzeknigge und das Hitzetelefon.