KlinikenNeun Kölner Krankenhäuser unter einem Dach

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Das Franziskus-Hospital

Das Franziskus-Hospital in Ehrenfeld zählt künftig auch zum Verbund

Die Stiftung der Cellitinnen e.V.“ und die „Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria arbeiten zusammen. 13 800 Mitarbeitende finden sich unter einem  gemeinsamen Dach wieder.

Unter dem Namen „Stiftung der Cellitinnen“ haben sich zwei wichtige, ehemals unabhängig von einander agierende, Kölner Stiftungen zusammengeschlossen. Eingeflossen sind die „Stiftung der Cellitinnen e.V.“ und die „Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria“. Beide Träger haben bisher eigenständig Krankenhäuser, Seniorenhäuser sowie weitere Einrichtungen in Köln und Umgebung betriebem. Gemeinsam beschäftigen sie nun rund 13 800 Mitarbeitende in über 80 Einrichtungen. Durch den Zusammenschluss haben jetzt neun Kölner Krankenhäuser sowie eine Vielzahl von Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe eine neue, gemeinsame Trägerorganisation.

Thomas Gäde und Dieter Kesper bilden gemeinsam den Vorstand der neuen Stiftung. „Die Einrichtungen der beiden bisherigen Organisationen können damit künftig ihre Leistungen gezielt aufeinander abstimmen und ihre Kompetenzen bündeln“, heißt es in einer Mitteilung. Von dem Zusammenschluss profitierten vor allem die insgesamt neun Krankenhäuser der beiden Trägerorganisationen in Köln. Als ehemalige „Cellitinnen-Häuser“ gehen in Köln das Severinsklösterchen, St. Antonius, St. Agatha und das St. Hildegardis Krankenhaus in den Verbund. Die „Cellitinnen zur hl. Maria“ betrieben bisher in Köln das Heilig Geist-Krankenhaus, St. Vinzenz-Hospital, Franziskus-Hospital, St. Marien-Hospital und die Privatklinik Kunibertsklinik. Außerhalb von Köln hatten beide Stiftungen weitere Kliniken. „Ziel der Zusammenführung ist es, in dem sich wandelnden Gesundheitsmarkt zukunftsfeste Strukturen für die Einrichtungen zu schaffen“, heißt es.

Ziel ist es, in dem sich wandelnden Gesundheitsmarkt zukunftsfeste Strukturen für die Einrichtungen zu schaffen“
Mitteilung über den Zusammenschluss

So sollen die Schwerpunkte ausgebaut und Fachkompetenzen gestärkt werden. Zudem können Ressourcen besser eingesetzt werden, was Mittel für die Weiterentwicklung der Standorte freimacht. Darüber hinaus soll die Digitalisierung in Medizin und Pflege weiter vorangetrieben werden. Aufgrund der gemeinsamen Wurzeln, die Jahrhunderte zurückreichen, gab es seit langem projektbezogene Zusammenarbeit, unter anderem in der Ausbildung. „Bereits seit 2016 beabsichtigen wir den Zusammenschluss der beiden Cellitinnen-Stiftungen, um unsere Leistungsangebote sinnvoll aufeinander abzustimmen“, erklärt der bisherige Geschäftsführer der Stiftung der Cellitinnen zu hl. Maria, Gäde.

Thomas Gäde und Dieter Kesper (r.) freuen sich über den geglückten Zusammenschluss 
ihrer beiden Organisation zur gemeinsam Stiftung der Cellitinnen

Thomas Gäde und Dieter Kesper (r.) freuen sich über den geglückten Zusammenschluss ihrer beiden Organisation zur gemeinsam Stiftung der Cellitinnen

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