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Livebilder vom NachwuchsDer Kölner Zoo zeigt seine Mini-Löwen per eigener Livecam

Lesezeit 2 Minuten
Die Löwin liegt in der Wurfbox und die Kleinen trinken oder krabbeln herum.

Fürsorgliche ist Löwenmama Gina - und das, obwohl sie zum ersten Mal Nachwuchs hat. Der Tod eines der vier Jungen war laut Zoo-Kurator Alexander Sliwa ein trauriger Unfall.

Das gab es noch nie im Zoo. Wer möchte, kann jetzt live sehen, was die winzigen Löwenjungen so machen - ohne sie zu stören.  

Über die Live-Cam selbst in die Wurfbox der Löwen spinksen – dieses ungewöhnliche Angebot macht der Zoo ab Samstag, 10. Februar, allen Besuchern und Besucherinnen. Ab dann können sie den drei Löwenjungen, die Mutter „Gina“ vor gut zwei Wochen zur Welt gebracht hat, dabei zusehen, wie sie tapsig durch die Wurfhöhle krabbeln, fleißig Milch trinken, über die Pfoten der fürsorglichen Löwenmama kraxeln oder völlig entspannt tief und fest schlafen.  Der Monitor der Live-Cam befindet sich an der sogenannten „Tigerhöhle“, die sich genau zwischen Löwen- und Tigeranlage befindet und ausgeschildert ist.

Die vor gut zwei Wochen geborenen Jungtiere sind eine kleine Sensation für den Kölner Zoo – sie sind der erste Nachwuchs der Asiatischen Löwen seit 20 Jahren. Eines der vier Jungtiere war wenige Tage nach der Geburt gestorben, die drei anderen versorgt Gina, die zum ersten Mal Nachwuchs aufzieht, bestens mit Milch – die Entwicklung verläuft sehr gut. Mutter und Kinder leben derzeit separiert in einer Wurfbox im nicht einsehbaren hinteren Bereich der Löwen-Anlage.

Jungtiere kommen im April in die Außenanlage

Wie in der Wildnis üblich, ist momentan auch Vater „Navin“ vom Nachwuchs getrennt und lebt im Außenbereich. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben zurzeit ebenfalls keinen Kontakt zur Wurfbox, um die sensible Mutter-Kind-Beziehung nicht zu stören. Mit einer in der Box installierten Kamera bleibt der Zoo dennoch auf dem Laufenden über alle Entwicklungen bei den Jungtieren.

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„Es gibt ein großes Interesse an den Jungtieren und viele Nachfragen nach ihnen. Die Kleinen brauchen zunächst aber weiterhin Ruhe und Abgeschiedenheit. Mit der Live-Cam aus der Wurfbox können wir unseren Gästen die Jungtiere zeigen, ohne sie zu stören“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. Verläuft die Entwicklung des Löwen-Nachwuchses weiterhin so gut, werden die Jungtiere voraussichtlich im April erstmals auf der Außenanlage für Zoo-Gäste zu sehen sein.

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