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Nach Pleite für ProjektKommt der Schwimmcontainer nun 2024 nach Köln?

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Schwimmcontainer

Schwimmcontainer

Schwimmtraining für Kinder: Nachdem der letzte Anlauf gescheitert ist, soll es nun im zweiten klappen. Erneut gibt es ein Gespräch zwischen den Initiatoren und der Verwaltung.

Vielleicht klappt es ja beim zweiten Anlauf. Noch vor Weihnachten wird es ein Gespräch zwischen der Stadt und den Initiatoren des Mobilen Schwimmcontainers geben. Der sollte ursprünglich seit dem Frühjahr bis zu den Herbstferien in Köln an Schulen präsent sein, um der großen Gruppe von Kindern, die nicht schwimmen können, eine Wassergewöhnung zu ermöglichen. Nachdem laut Sportdezernat keine Einigung über die Rahmenbedingungen zur Umsetzung des Projekts erzielt werden konnte, wird der von der RTL-Stiftung finanzierte Container in Erftstadt-Erp seit Anfang November werktags von 8 bis 20 Uhr genutzt.

Auch der Sportausschuss hatte das Projekt befürwortet und konstatiert in seiner Anfrage für die Gremiumssitzung am Donnerstag eine „umsetzungsorientierte und wohlwollende“ Prüfung des vom Schwimmverband NRW und derSchwimmschule Sharky erarbeiteten Konzeptes durch die Verwaltung. Jetzt soll unter anderem geklärt werden, welche bürokratischen Hemmnisse dazu geführt hätten, dass der Schwimmcontainer vorerst nicht zum Einsatz gekommen ist.   In dem Container sollten an Schulen in benachteiligten Stadtteilen Kurse zur Wassergewöhnung durchgeführt werden, die das Schwimmen lernen wesentlich erleichtern. Der Container und sein Transport wären von Spenden finanziert worden, die Schwimmlehrenden hätte Sharky gestellt. Aufgabe der Stadt wären Reinigung und Austausch des Wassers gewesen. Die angefragten Schulen in den Bezirken Kalk und Mülheim hatten großes Interesse bekundet. Dem Vernehmen nach war zwischen Oktober 2022 und Juli 2023 keine Eignung über die Zuständigkeit für die Barrierefreiheit und die Vorbereitung des Standplatzes, etwa durch Asphaltierung, erzielt worden.

Die Idee, dem eklatanten Mangel an Wasserzeiten fürs Schwimmenlernen durch einen mobilen Container etwas entgegenzusetzen, hatte Oliver Seeck (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses, seit drei Jahren vorangetrieben. Auch, weil   damals lediglich sechs der zehn Lehrschwimmbecken der Stadt genutzt werden konnten – daran hat sich bis heute nichts geändert.