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„Arsch aufreißen und machen“Lukas Podolski verrät bei Digital X in Köln Erfolgsrezept für seine Dönerkette

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Fußballer Lukas Podolski bei seinem Vortrag bei der Digital X in Köln.

Weltmeister Lukas Podolski sprach am Dienstag (8. September 2026) im Rahmen der Digital X im Kölner Rheinauhafen.

Lukas Podolski spricht bei der Digital X in Köln über Fußball, Unternehmertum und den Erfolg seiner Dönerkette.

Lukas Podolski ist längst nicht mehr nur als Fußball-Weltmeister und FC-Legende bekannt. Inzwischen wird der 41-Jährige auch regelmäßig auf seine unternehmerischen Aktivitäten angesprochen – allen voran auf seine Dönerkette.

Bei der Digital X im Kölner Rheinauhafen sprach Podolski am Dienstag (8. September) über seinen Weg vom Fußballprofi zum Unternehmer. Das Thema seines Vortrags: „Wandel, Mut und Unternehmertum“. Zuvor hatten unter anderem Hendrik Wüst, Angela Merkel und Richard David Precht auf der Veranstaltung gesprochen.

Podolski setzt auf Ehrgeiz und Menschlichkeit, aber auch Spaß

„Wichtig ist, dass man die Sachen liebt und dahintersteht. Da muss man sich halt den Arsch aufreißen und die Dinge erfolgreich machen, so wie ich das damals in der Jugend gemacht habe“, sagte Podolski. „Ich wollte unbedingt Profi-Fußballer werden. Damals wusste ich noch nicht, dass ich dann eines Tages beim FC lande.“

Ähnlich sei dies bei seinen Unternehmen, wie seiner Dönerkette. „Man muss anpacken, arbeiten und einen gewissen Spaß mitbringen.“ Die Fußballzeit sei die beste Schule für seine Businesskarriere gewesen.

Lukas Podolski mit Prof. Dr. Alena Buyx und Klaus Werner bei der Digital X.

Lukas Podolski sprach zusammen mit Telekom-Geschäftsführer Klaus Werner (r.) und Moderatorin Prof. Dr. Alena Buyx.

„Ich habe sehr viel gelernt im Sport. Das habe ich übertragen auf die Unternehmen und darum sind die jetzt mittlerweile auch relativ erfolgreich. Ehrgeiz und Menschlichkeit sind immer wichtig. Und natürlich auch Spaß und Humor.“

Für die zahlreichen Businessgäste der Messe gab es eine klare Botschaft des Kickers: „Nicht so viel überlegen, Meetings und Videokonferenzen abhalten. Einfach machen, malochen und angreifen. Ich halte auch eine kurze Linie mit meinen Partnern und lasse Mitarbeiter einfach mal machen. Und wenn du da mal auf die Fresse fliegst, dann stehst du wieder auf. Das ist im Sport genauso.“

Lukas Podolski: „Vielleicht kann ich beim FC noch etwas bewegen“

Die aktuelle Debatte um die Alphaville-Ausladung beim von Poldi mitveranstalteten Glücksgefühle-Festival wurde bei der Talkrunde komplett ausgespart. Am Rande deutete der 41-Jährige zumindest den Umgang damit an. „Es wird immer mal was schiefgehen, im Sport oder im Unternehmen. Ich bin auch durch Fehler groß geworden, habe viele schlechte Spiele gemacht. Ich habe Fehler gemacht in jedem Unternehmen, aber auch das ist enorm wichtig, weil man daraus lernt.“

Natürlich durfte auch ein Blick auf den aktuellen Stand beim 1. FC Köln nicht fehlen. „Das Spiel in Stuttgart hat wehgetan. Aber wir stehen wieder auf. Jetzt habe ich häufiger Gelegenheit, im Stadion zu sein. Einmal Kölner, immer Kölner – das bleibt bei mir so. Ich versuche, den Verein zu unterstützen, wo ich kann. Ich bin immer noch jung. Wer weiß, was so die nächsten 15, 20 Jahre passiert. Vielleicht ergibt sich noch eine Möglichkeit, neben dem Platz beim Verein etwas zu bewegen.“

Denn von einem Ziel träumt das FC-Idol immer noch. „Ich hoffe immer, noch, dass wir es eines Tages schaffen, uns oben in der Tabelle festzubeißen, wie es andere Vereine gemacht haben, und dann jedes Jahr international zu spielen. Dieses Potenzial der großen Fanliebe muss doch genutzt werden. Da ist einfach seit Jahren ein Wurm, ein Virus, drin. Den wegzubekommen, ist noch nicht ganz gelungen. Diese Stadt hat es einfach verdient, dass der FC nicht immer nur unten drin hängt.“