Damit stehen in der Stadt jetzt 97 Schulhöfe außerhalb der Schulzeiten als Spiel- und Bewegungsflächen zur Verfügung.
Mehr Raum zum SpielenKöln öffnet weitere 66 Schulhöfe für Kinder und Jugendliche

Die Stadt Köln hat in den Schulferien zahlreiche sonst versperrte Schulhöfe für die öffentliche Nutzung geöffnet.
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Die Stadt erweitert ab sofort ihr Schulhof-Programm: Seit Montag sind 66 weitere Pausenhöfe für Kinder und Jugendliche geöffnet. Damit können außerhalb der schulischen Nutzungszeiten nun insgesamt 97 Schulhöfe täglich von 10 bis 19 Uhr als Spiel- und Bewegungsflächen genutzt werden.
Die ersten 31 Schulhöfe hatte die Verwaltung bereits zu Beginn der Sommerferien aufgesperrt, um Kindern und Jugendlichen zusätzlichen Freizeitraum anzubieten. Nach Angaben der Stadt wurden die zusätzlichen Freiräume von Kindern und Jugendlichen gut angenommen. Wegen der positiven Erfahrungen folgt nun die nächste Öffnungsrunde.
Es ist toll zu sehen, wie gut die Öffnung der Schulhöfe angenommen wird. Die ersten Wochen haben gezeigt: Mehr Raum zum Spielen macht Kindern und Jugendlichen richtig Freude
„Es ist toll zu sehen, wie gut die Öffnung der Schulhöfe angenommen wird. Die ersten Wochen haben gezeigt: Mehr Raum zum Spielen macht Kindern und Jugendlichen richtig Freude“, sagt Schuldezernent Robert Voigtsberger. „Deshalb bin ich sehr froh, dass wir weitere Schulhöfe öffnen und so noch mehr Freiraum für Bewegung und Gemeinschaft schaffen.“
Die Stadt will die geöffneten Schulhöfe weiterhin kontrollieren. Mitarbeitende des Amtes für Schulentwicklung und der Kommunale Ordnungsdienst seien regelmäßig vor Ort. Während der ersten Phase habe es nur wenige Beschwerden gegeben, die laut Stadt schnell behoben werden konnten. Sollte es an einzelnen Standorten Probleme geben, könne die Öffnung dort wieder rückgängig gemacht werden.
Stadt weitet Öffnung nach jahrelanger Prüfung aus
Seit 2021 prüft die Stadt, ob und wie die Schulhöfe geöffnet werden können. Ein Pilotprojekt wurde 2024 aus Kostengründen für einen extra eingerichteten Reinigungs- und Schließdienst abgebrochen. 2025 hatte der Rat gefordert, Alternativen zu prüfen – ohne Ergebnis. Ohne Budget hielt die Stadt das Projekt offenbar für aussichtslos. Nachdem diese Redaktion berichtet hatte, dass das in anderen Städten sehr wohl möglich ist, teilte Schuldezernent Voigtsberger in diesem Frühjahr mit, nun doch alle Schulhöfe der 269 städtischen Schulen dauerhaft öffnen zu wollen.
Vor den Sommerferien beschloss eine Mehrheit im Stadtrat per Dringlichkeitsantrag, dass die Verwaltung Schulhöfe „im Rahmen der Möglichkeiten der jeweiligen Schulen“ zu Beginn der Sommerferien aufschließen soll. Die Liste mit allen geöffneten Schulhöfen kann im Internet eingesehen werden: www.stadt-koeln.de/artikel/74653/index.html.
