Außerhalb der Strandbar ist das Baden im Escher See verboten. Es gibt Uneinigkeit über Aufbauten und Baugenehmigung zwischen Stadt und Betreiber.
Monkey’s IslandStrandbar am Escher See in Köln bleibt vorerst geschlossen

Zum Saisonstart bleibt die Strandbar am Escher See zunächst wie in den vergangenen Jahren geschlossen. (Archivild)
Copyright: Alexander Schwaiger
Die Strandbar am Escher See bleibt vorerst weiterhin geschlossen. Das teilte der Beach Club Monkey’s Island über das Pfingstwochenende auf Instagram mit. Demnach hat die Stadt Köln die Öffnung der Strandbar vorerst untersagt.
Somit können Kölnerinnen und Kölner aktuell nicht im Escher See schwimmen, denn außerhalb des Strands von Monkey’s Island ist das Baden verboten.
Monkey's Island arbeitet an einer Lösung
„Behördliche Abstimmungen“ würden die Freigabe der Strandbar aktuell verzögern, teilte Monkey’s Island mit. „Nach aktueller Einschätzung der Behörden kann der Betrieb am Escher See derzeit nicht freigegeben werden.“ Man bedauere die Entscheidung, arbeite aber „an einer schnellen Lösung“. Für diese Redaktion war der Betreiber nicht zu erreichen.
Schon in den vergangenen Jahren hatte es zwischen der Stadt Köln und dem Betreiber Streit gegeben. 2023 teilte die Stadt ihm mit, dass gewisse Aufbauten innerhalb der Strandbar nicht der Baugenehmigung eines Vorgängers aus dem Jahr 2010 entsprächen. Die Öffnung wurde untersagt, an einigen Tagen wurde Monkey’s Island in den vergangenen beiden Sommern trotzdem geöffnet. Die Stadt verhängte ein Zwangsgeld gegen den Betreiber, der erfolglos dagegen klagte. (tli)