Die Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Sülz ist durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf um 20.04 Uhr erfolgreich entschärft worden. Der Blindgänger wurde per Kran aus der Baugrube für den Abtransport gehoben.
Evakuierung der 2200 Anwohner aufgehoben
Rund 2.200 Anwohnerinnen und Anwohner mussten evakuiert werden. Kranke oder gehbehinderte Personen wurden mit Krankentransporten zurück nach Hause gebracht.
Für die Entschärfung wurde der Gefahrenbereich abgesperrt. Unter anderem befand sich die Polizeinspektion Südwest sowie mehrere Supermärkte an der Rhöndorfer Straße im Gefahrenbereich.
Die Freigabe zur Entschärfung wurde gegen 19.30 an den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf erteilt. Der Ordnungsdienst der Stadt Köln hatte gegen 19 Uhr den zweiten Klingelrundgang im Evakuierungsbereich beendet. Um 17.25 Uhr war der erste Klingelrundgang abgeschlossen.
Blindgänger auf dem Grundstück des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums
Auch kleinere Straßensperren für Fuß- und Radwege wurden eingerichtet. Die Einsatzleitung des Ordnungsamtes hatte bei der Flugsicherung die Sperrung des Luftraums über der Fundstelle ab 19.30 Uhr beantragt.
Die Stadt Köln weiste darauf hin, dass es im gesamten Bereich noch wegen der Straßensperrungen zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Besonders im Bereich der Rhöndorfer Straße, die zwischen Weißhausstraße und Rhöndorfer Straße (Hausnummern 12 und 17) gesperrt ist, ist mit Behinderungen zu rechnen.
Gefunden wurde die Weltkriegsbombe auf dem Schulgrundstück des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums an der Leybergstraße. (red)
