Mit der Rotfichte ist das Herzstück des Weihnachtsmarktes am Dom angekommen. Sie ist 25 Meter hoch und stammt aus der Eifel.
25 Meter hoch, 90 Jahre altWeihnachtsbaum auf dem Kölner Roncalliplatz aufgestellt
25 Meter hoch, vier bis fünf Tonnen schwer und 80 bis 90 Jahre alt: Das sind die Eckdaten des Weihnachtsbaums auf dem Roncalliplatz, der am Donnerstagmorgen aufgestellt wurde und in den kommenden Wochen über den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom wacht.
Die Rotfichte stammt aus der Gemeinde Blankenheim in der Eifel. An ihrem bisherigen Standort konnte sie nicht bleiben: Eine Stromleitung verlief zu nah am Baum, weshalb der vorgeschriebene Sicherheitsabstand nicht mehr eingehalten werden konnte; zudem bestand bei starkem Wind eine hohe Umsturzgefahr.
Am Mittwoch wurde der Baum gefällt, in der Nacht zu Donnerstag ging es dann per Schwerlasttransporter nach Köln. Ab der Stadtgrenze wurde er von der Polizei bis zum Dom eskortiert. Gegen Morgen kam die Fichte dort an und wurde anschließend im Baumständer an der Weihnachtsmarkt-Hauptbühne fixiert. In den kommenden Tagen verwandeln acht Dekorateure den Baum zum Weihnachtsbaum, ehe der Markt am Montag, 16. November, öffnet. Mehr als 1000 rote und goldene Kugeln und etwa 50.000 LED-Lichter sorgen dann für eine winterlich-festliche Stimmung.
Einer der größten Weihnachtsbäume in NRW
Ursprünglich sollte der Baum gefällt und zerkleinert werden. Die Betreiber des Weihnachtsmarktes am Roncalliplatz entschieden jedoch, die Fichte als Ganzes zu erhalten, da sie so „perfekt zum Weihnachtsmarkt“ passe.
Bis Mittwoch, 23. Dezember, wird der Baum das Herzstück des Weihnachtsmarktes sein. Mit seinen 25 Metern ist er einer der höchsten Weihnachtsbäume in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland. Übertroffen wird er unter anderem vom Weihnachtsbaum in Dortmund, der mit 45 Metern als der größte Weihnachtsbaum der Welt gilt. Im Gegensatz zum Kölner Baum ist er aber aus etwa 1200 einzelnen Rotfichten zusammengesetzt.
Nach Weihnachten wird der Baum laut Betreiber nachhaltig weiterverwendet. Entweder kommt er in den Kölner Zoo, wo er als Futter verwendet werden soll, oder er wird in der Verbrennungsanlage der AWB als Ersatzbrennstoff für die Stromgewinnung genutzt. (jpr)
