Köln – Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat in der Nacht zu Mittwoch einen Fünf-Zentner-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg um 0.21 Uhr kontrolliert gesprengt. Er war am Dienstag gegen 15 Uhr bei Bauarbeiten in der Zaunhofstraße in Köln-Meschenich gefunden worden.
Für die Sprengung war die Bombe zur Dämmung in ein 14 Meter tiefes Loch gelegt und mit Sand abgedeckt worden. Rund 1.000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen, etwa 120 Personen suchten die Anlaufstelle in der Europaschule am Raderthalgürtel auf, für die ein KVB-Bus als Shuttle bereit stand.
Ein Hubschrauber der Bundespolizei sicherte für die Entschärfung zusätzlich den Bereich für aus der Luft ab. (EB)
