Das Opfer leidet bis heute unter den Folgen des Angriffs in Köln-Dünnwald. Die beiden Angeklagten bestritten die Vorwürfe vor Gericht.
Prozess in KölnZwei Männer wegen schweren Raubes vor Gericht – Angriff mit Axt

Das Landgericht in Köln
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Schwerer Raub lautet der Vorwurf gegen zwei Männer (47 und 28) vor der 10. Großen Strafkammer am Landgericht. Die Männer sollen am 27. Mai 2022 gegen 10 Uhr mit einem bislang unbekannten Mittäter zu einem Haus in Dünnwald gefahren sein, das zu diesem Zeitpunkt gerade von zwei Männern entrümpelt wurde. Dort sollen die Angeklagten den beiden Männern zunächst vorgeworfen haben, der Schwarzarbeit nachzugehen.
Mit der Axt die Tür eingeschlagen
Anschließend habe der ältere Angeklagte einen der beiden Entrümpler von hinten gepackt, während der 28-Jährige diesem mit einem Multitool-Messer gegen den Kopf geschlagen habe, wie es in der Anklageschrift hieß. „Gleichzeitig schlug der unbekannte Mittäter den Geschädigten mit einer Axt in die Körperseite“, erklärte die Staatsanwältin weiter. Dennoch soll es dem Opfer gelungen sein, sich von den Angreifern loszureißen, in eine Wohnung zu flüchten und die Tür zu schließen. Was folgte, war ein echter Horrorfilm-Moment für das Opfer: „Die Angeschuldigten folgten ihm, wobei sie die geschlossene Wohnungstür mit der Axt zerstörten“, führte die Staatsanwältin weiter aus. In der Wohnung angelangt, soll der unbekannte Mittäter das Opfer zu Boden geschlagen haben. Anschließend sollen die Täter den am Boden liegenden Mann beschimpft und bespuckt haben und ihm das Mobiltelefon sowie 340 Euro in bar weggenommen haben.
Das Opfer habe laut Staatsanwaltschaft mehrere Verletzungen im Gesichts- und Halsbereich sowie eine Verletzung im Bereich der Hüfte erlitten haben, unter der er bis heute zu leiden habe.
Die beiden Angeklagten bestritten die Vorwürfe vor Gericht. Der 47-Jährige soll selbst eine Firma zur Entrümpelung von Wohnungen führen.