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Kölner Hauptbahnhof18-Jähriger bedroht Bundespolizei und zückt ein Messer

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Polizeieinsatz mit Blaulicht nach Widerstand am Kölner Hauptbahnhof (Symbolfoto)

Polizeieinsatz mit Blaulicht nach Widerstand am Kölner Hauptbahnhof (Symbolfoto)

Ein junger Mann hat sich am Freitagabend im Kölner Hauptbahnhof heftig gegen Einsatzkräfte gewehrt.

Am Freitagabend (23. Oktober) ist eine polizeiliche Maßnahme im Kölner Hauptbahnhof eskaliert. Ein 18-jähriger Mann widersetzte sich den Einsatzkräften der Bundespolizei, bedrohte und beleidigte sie mehrfach. Eine Beamtin zog sich während des Einsatzes Verletzungen zu und war anschließend nicht mehr dienstfähig.

Wie die Bundespolizei mitteilte, unterstützten die Polizisten und Polizistinnen gegen 20.10 Uhr Mitarbeitende der Deutschen Bahn Sicherheit bei der Durchsetzung des Hausrechts.

Der junge Mann war zuvor der Aufforderung nicht nachgekommen, das Bahnhofsgebäude zu verlassen. Als ein Bundespolizist den 18-Jährigen zum Ausgang führen wollte, riss dieser sich los und nahm gegenüber den Einsatzkräften eine bedrohlich wirkende Körperhaltung ein.

Köln: 18-Jähriger hatte griffbereites Springmesser in der Tasche

Aufgrund seines zunehmend aggressiven Verhaltens brachten die Beamten und Beamtinnen den Mann zu Boden. Dabei leistete der 18-Jährige erheblichen Widerstand, sodass mehrere Einsatzkräfte nötig waren, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Während der Maßnahme beleidigte der Beschuldigte die Polizisten und Polizistinnen wiederholt und drohte damit, sie abzustechen. Auch auf dem Weg zur Dienststelle trat er in Richtung einer Beamtin.

Bei der anschließenden Durchsuchung auf der Wache fanden die Einsatzkräfte ein griffbereites Springmesser in der Hosentasche des jungen Mannes und stellten dieses sicher. Gegen den bereits polizeibekannten 18-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Vollstreckungsbeamtinnen, der Bedrohung sowie der Beleidigung. (red)