Köln – Das Festkomitee Kölner Karneval wird am Mittwoch das Dreigestirn für die Jubiläumssession 2022/23 vorstellen. Präsentiert wird das designierte Trifolium auf dem Neumarkt, wo im Jahr 1823 der Rosenmontagszug stattfand. Die Gründung des Festkomitees und die Neuordnung des Kölner Karnevals jähren sich in der kommenden Session zum 200. Mal. Bei der Frage, welcher Verein das Dreigestirn stellen darf, gibt es einen großen Favoriten: die Roten Funken.
Neben dem Traditionskorps feiern in der kommenden Session auch die Grosse von 1823 sowie die Tanzgruppen Hellige Knäächte un Mägde sowie die Goldene Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde 200-jähriges Bestehen. Doch die personelle und finanzielle Herausforderung, neben dem eigenen Jubiläum auch noch die vielen Pflichten für ein Dreigestirn zu übernehmen, dürften wohl nur die Roten Funken stemmen können. Das Geheimnis soll am Mittwochnachmittag durch Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn gelüftet werden.
Die Roten Funken wollen die Feierlichkeiten auf das ganze Jahr ausdehnen – insgesamt sind 60 Veranstaltungen geplant, darunter eine Matinee in der Philharmonie, Konzert im Tanzbrunnen und Abschluss-Revue in der Lanxess-Arena.
Zuletzt durfte das Traditionskorps der Altstädter aufgrund der Corona-Pandemie zweimal in Folge das Dreigestirn stellen. Nun hoffen die Verantwortlichen auf eine Session ohne große Einschränkungen für Sitzungen und Umzüge. Bund und Land hatten vorige Session Millionenhilfen zur Verfügung gestellt, um Vereine und Musikgruppen für den Ausfall von Veranstaltungen zu entschädigen. (tho)
