Köln – Insgesamt 33,32 Millionen Euro für den Ausbau der Ost-West-Achse der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) hat der Stadtrat am Dienstag abgenickt. Es handelt sich dabei um die ersten Planungskosten. 29,4 Millionen Euro trägt die Stadt selbst, 3,92 Millionen Euro die städtische KVB.
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Am Ende der Planungen steht die große Frage: Bekommt Köln einen neuen 2,3 Kilometer langen Stadtbahntunnel zwischen Heumarkt und dem Eisenbahnring kurz vor dem Aachener Weiher (Linie 1 und 7) inklusive eines Abzweigs zum Mauritiussteinweg (Linie 9)? Stand jetzt kostet er 806 Millionen Euro, es ist aber eine vorläufige Summe. Oder bleibt die Bahn oben, was Hunderte Millionen Euro günstiger ist? Verkehrsdezernentin Andrea Blome rechnet mit einem Ratsentscheid 2021. Alleine 19,64 Millionen Euro entfallen auf die Tunnel-Planung – obwohl unklar ist, ob er kommt.
Kompromiss auf den letzten Metern
Wie berichtet, ist die Verlängerung der oberirdischen KVB-Haltestellen zwischen Weiden-West und Heumarkt Teil der Planungen. Sie ist nötig, weil die Bahnen 90 statt 60 Meter lang sein sollen, um die Kapazitäten zu erhöhen. Das schwarz-grüne Minderheitenbündnis im Stadtrat hatte sich im Dezember erst auf den letzten Metern auf einen mühsamen Kompromiss geeinigt: Er sieht die zweigleisige Planung vor, die Grünen gelten als Tunnel-Gegner, sie forderten auch die umstrittene Express-Busspur auf der Aachener Straße ein. Wie diese aussehen soll, will Blome dem Rat am 9. Juli zur Entscheidung vorlegen. (mhe)


