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Am BarbarossaplatzKölner Traditions-Brauhaus Fischenich ist zurück

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Das Kölner Traditions-Brauhaus Fischenich öffnet wieder.

Das Kölner Traditions-Brauhaus Fischenich öffnet wieder.

Das traditionsreiche Brauhaus Fischenich hat nach langem Leerstand neu eröffnet.

An der Weyerstraße 71, nahe dem Barbarossaplatz, klappern wieder die Gläser: Das Brauhaus Fischenich hat nach längerem Leerstand neu eröffnet. Hinter dem Neustart stecken die Betreiber des Joode Lade, Danijar Joo und Tobias Nait-Kabache, zusammen mit Christian Lambertz, der im Veedel als erster Stammgast der alten Kneipe gilt.

Das Haus selbst ist ein Stück Kölner Geschichte: Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1821. 1921 wurde hier die „Bier- und Malzbrauerei Gerhard Fischenich“ gegründet. Bis heute trägt die Fassade die alte Fraktur-Beschriftung „Vorm. Malz-Bierbrauerei Gerhard Fischenich“.

Wirtshaus selbst ist ein Stück Kölner Geschichte

An diese Tradition will das neue Team anknüpfen. „Wir möchten die besondere Geschichte dieses Hauses wieder sichtbar und erlebbar machen“, sagt Danijar Joo.

Entsprechend original ist auch die Einrichtung: ein Gemälde von Brauereigründer Gerhard Fischenich, alte Köln-Stiche, eine von Hand bemalte Kreidetafel der Veedels-Künstlerin Judith Geusen – und als Kuriosum ein originaler Wasserspeier vom Kölner Dom.

Im Ausschank: Mühlenkölsch und das Koch'sche Malzbier aus der Brauerei zur Malzmühle mit 2,4 Prozent Alkohol.

Das Brauhaus soll wieder zum Treffpunkt im Veedel werden – Stammtische sind ausdrücklich willkommen, vom Buchclub bis zum Karnevalsverein, und auch die Spiele des 1. FC Köln sollen hier laufen. Geöffnet ist freitags ab 17 Uhr, samstags und sonntags ab 13 Uhr. (mt)