Ein Begleitgremium für die frühzeitige Einbindung der Entscheidungsträger, Infoveranstaltungen für engagierte und involvierte Bürger – das alles kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Planung für den Tunnel ist kaum noch mehr als Spiegelfechterei.
Verkehrsdezernent Ascan Egerer hat in den ersten Monaten seiner Amtszeit konsequent umgesetzt was die Grünen von ihm erwarten. Kaum vorstellbar, das er ausgerechnet bei dem Tunnel ausschert. Schon nach seiner Wahl gab er sich als Skeptiker in dieser Frage zu erkennen.
Das Ratsbündnis war und ist sich uneins beim Tunnel. Sollten sich die Grünen als Seniorpartner mit ihrem Nein nicht durchsetzen, wird das Projekt wohl des Burgfriedens zuliebe in 2023 erneut verschleppt.
In Krisenzeiten wie dieser, rückt zudem die Kostenfrage verstärkt in den Vordergrund. Ein Tunnel auf der Ost-West-Achse scheint also ferner denn je.
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