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Kontroversen um BesetzungWer wird stellvertretender Schulleiter am HvB?

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Ferien

Es sind zwar Ferien, aber einige Elternvertreter sind nicht in Urlaubslaune.

Köln – Auch am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium (HvB) sind zwar Ferien, aber mit Blick aufs neue Schuljahr sind einige Elternvertreter nicht in Urlaubslaune. Es gibt Kontroversen um die Besetzung der Stelle des stellvertretenden Schulleiters am „HvB“: Die Schulkonferenz des Gymnasiums sprach sich in einem Votum mit 17:1 Stimmen gegen den von der Bezirksregierung ausgewählten „Vize“-Kandidaten aus. Die Bezirksregierung als zuständige Behörde weist darauf hin, dass ein reguläres offenes Ausschreibungsverfahren stattfand, bei dem sich jeder Interessent bewerben konnte. Aus den Bewerbern wurde dem Meistbefähigten die Stelle angeboten, unterstreicht Pressesprecher Dirk Schneemann.

Schulkonferenzen können ihre Meinung zu Stellenbesetzungen kundtun, sie sind aber kein Entscheidungsgremium. Ein Elternvertreter betont, es seien sachliche Gründe gegen die Auswahl aufgeführt worden. „Wir wissen, dass das Dienstrecht über dem Schulrecht steht.“ Man frage sich allerdings, wieso eine Stellungnahme möglich sei, aber keine Berücksichtigung finde. Die Elternvertreter wollen erreichen, dass die Stelle neu ausgeschrieben wird. (MW)