Die Journalistin Manuela Klein schafft aus Fotos und Fundstücken spannende Kunstwerke.
Kunstwerk von Manuela KleinEine Umarmung, die man schmecken kann

Künstlerin Manuela Klein (Mitte) vor ihrem Kunstwerk im Café „Printen Schmitz“ mit Inhaberinnen Vivienne Schmitz und Simone Schmitz (v.l.)
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Am Anfang steht immer ein Foto. So war es auch bei dem Kunstwerk, das die Kölner WDR-Reporterin Manuela Klein erschaffen hat und das nun im Café „Printen Schmitz“ an der Breite Straße ein Zuhause gefunden hat. Diesmal war es der Schriftzug „food is the hug you can taste“ („Essen ist die Umarmung, die man schmecken kann“), den Klein im Fenster eines Lokals in Portugal als Lichtbild festhielt.
Das Motiv ließ sie auf Leinwand drucken, dann begann die künstlerische Bearbeitung in dem außergewöhnlichen Stil, der sie bekannt gemacht hat: Gesammelte Alltagsgegenstände werden montiert, dann wird das Objekt mit Harz übergossen und so versiegelt. „In meinen dreidimensionalen Plastiken kann man mit den Augen und den Sinnen quasi spazieren gehen und immer wieder etwas Neues entdecken“, sagt Manuela Klein über ihre Werke.
Kunst der Kölnerin ist bald auf Messe zu sehen
Gemeinsam mit Andrea Wycisk und Wolfgang Höppener hatte sie in der Galerie „ARTgerecht“ kürzlich ihre erste Ausstellung. Dort seien die Inhaberinnen von „Printen Schmitz“ auf sie aufmerksam geworden. „Ich finde es einfach wunderbar, aus Vergessenem, Ungeliebtem, Weggeworfenem in Kombination mit Naturelementen, etwas Neues, Schönes zu schaffen“, berichtet die Journalistin: „Ich kann den verstoßenen Dingen neues Licht und neuen Glanz geben, um eine neue Geschichte zu erzählen.“
Das junge Jahr 2026 beginnt für Manuela Klein aber nicht nur mit dem neuen Werk im „Printen Schmitz“, sondern auch mit einer großen Hoffnung: Gemeinsam mit Wycisk und Höppener hat sie sich erstmals bei der Discovery Art Fair beworben. Und damit hatte sie auf Anhieb Erfolg: Bei der „Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst“ ist das Team angenommen worden, die Werke werden im April dort zu sehen sein.
