Am Pfingstsonntag findet die 29. Ausgabe des Come-Together-Cups auf den Stadionvorwiesen statt. Für den Abschluss des Tages sorgt eine Kölner Top-Band.
Stadionvorwiesen in KölnCome-Together-Cup am Pfingstsonntag mit hochkarätigem Programm

„Das pure Leben“: Das Team des Jugendzentrums Anyway beim Kölner Come-Together-Cup im vergangenen Jahr.
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Ab jetzt habe er nur noch eine Aufgabe, sagt Andreas Stiene. „Ich werde jeden Tag alle Wetterdienste durchforsten.“ Ganz richtig ist das natürlich nicht. Auf den Initiator des Come-Together-Cups und sein Team kommen in den zwölf Tagen bis Pfingstsonntag noch jede Menge Arbeit zu.
Im Mittelpunkt des Come-Together-Cups steht das Fußballturnier, doch die Veranstaltung ist seit Jahren weit mehr als das. Zum mittlerweile 29. Mal setzt der CTC ein Zeichen für Weltoffenheit, Vielfalt und gegen Diskriminierung und Fremdenhass. 25 000 Menschen kamen im vergangenen Jahr auf die Stadionvorwiesen, ebenso viele erwartet Stiene auch in diesem Jahr. „Im vergangenen Jahr war es so voll wie nie. Es ist megaschön zu sehen, dass wir während der Corona-Zeit nicht vergessen wurden“, freut sich Stiene.
25 000 Besucher erwartet
Die vielen Angebote abseits der Spielfelder, Essensstände oder Mitmach-Aktionen (ab 12 Uhr), sorgen für die typische Familienfest-Atmosphäre vor dem Rheinenergie-Stadion. Besucher können ihren Pfand spenden. Die Einnahmen gehen an die Aidshilfe Köln und das Jugendzentrum Anyway.
Das Fußball-Turnier ist aufgeteilt in einen Frauen-, einen Männer- und ein Mixed-Turnier. Viele lokale Freizeit-Teams, Unternehmen und Projekte sind mit einem Team vertreten. Auch die Kölnische Rundschau tritt mit einem Mixed-Team an. In diesem Jahr reisen sogar Mannschaften aus Belgien, Frankreich, München oder Usedom ein. Ein Team besteht aus geflüchteten Afghanen, eines aus Trans-, Inter- und non-binären Menschen.
Come-Together-Cup: Promi-Kick hat Tradition
Langjährige Tradition ist am Nachmittag der Promi-Kick mit lokalen und nationalen Stars aus TV, Politik, Kultur und Sport. Reporterlegende Manni Breuckmann kommentiert das Spiel vor Ort.
Das Leuchtturmprojekt integrativer Vielfalt endet mit einem hochkarätigen Bühnenprogramm. Auf der Bühne stehen unter anderem Dragqueen Marcella Rockefeller, Mo-Torres und Kasalla. Die Musiker von Kasalla, die für den stimmungsvollen Abschluss sorgen werden, spielten schon bei der Corona-Version des Come-Together-Cups. „Das ist das pure Leben“, erinnert sich Frontmann Bastian Campmann. „Das jetzt noch mal entfesselt zu erleben – da haben wir richtig Bock drauf.“
