Nach Fund in Köln-LindenthalBomben-Entschärfung erfolgte mit Hindernissen

360 Patienten mussten aus dem Krankenhaus Hohenlind in andere Einrichtungen verlegt werden.
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Gesperrte Straßen, Corona-Patienten oder ein paar unwillige Anwohner, die nicht schon wieder ihre Wohnungen in Lindenthal verlassen wollten. Am Tag einer großen Klima-Demo mit tausenden Menschen auf den Straßen und andere kleinen Problemen ist es kein guter Tag um eine Bombenentschärfung zu bewältigten und 360 Patienten aus dem St. Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind zu verlegen. Und so wurden schon am Donnerstag die ersten Patienten aus dem Haus herausgebracht. Denn wie zu erwarten war, ist besonders die Innenstadt kaum zu befahren zu gewesen.
Ein Stadtsprecher sprach am Freitag von einem „extrem hohen Verkehrsaufkommen“. Viele Autofahrer wollten die gesperrten Straßen umfahren und fuhren in den Stau. Mit einem Kraftakt gelang es Ordnungsamt, Polizei, Rettungskräfte und nicht zuletzt das Personal des Krankenhaus Hohenlind die schwierige Situation zu meistern, damit die Bürger in Lindenthal wieder zur Tagesordnung übergehen konnten.
2600 Kölner mussten ihre Räume verlassen, manche gingen in die Anlaufstelle an der Biggestraße. Etwa 80 Mitarbeiter des Ordnungsamtes klingelten die Bürger heraus, wegen der vollen Innenstadt verzögerte sich die Patientenverlegung – kurz nach 15 Uhr gab es Entwarnung: Die Zehn-Zentner-Bombe von der Werthmannstraße ist entschärft. (ta)

