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Erstmals an zwei Abenden„Loss mer Weihnachtsleeder singe“ – Kölsche Stars schon in Stimmung

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Zum zehnten Jubiläum von „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ gibt es gleich an zwei Abenden das Mitsingspektakel im Rhein-Energie-Stadion. Erneut ist ein hochkarätiges Line-up auf der Bühne dabei.

Es wird ein Fest der Freude, der Emotionen und der Generationen. „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ feiert in diesem Jahr gleich zwei besondere Zahlen. Beim Kult-Event werden sich alle Fans zum zehnten Mal im Rhein-Energie-Stadion auf die Weihnachtstage einstimmen.

Da erstmals an zwei Abenden gesungen wird, steigt gewissermaßen auch noch die elfte Ausgabe, was in Köln ja immer einen besonderen Stellenwert hat. Über 90.000 Besucherinnen und Besucher werden am 22. und 23. Dezember 2026 im FC-Tempel dabei sein.

„Loss mer Weihnachtsleeder singe“: Gleich zweimal Gänsehaut im Stadion

„Als wir 2015 die erste Ausgabe geplant haben, hätten wir nie gedacht, dass es solch eine Erfolgsgeschichte wird“, sagte Sportstätten-Geschäftsführer Lutz Wingerath am Dienstag (13. Oktober) bei der Programmpräsentation. „Uns ist da ein absolutes Erfolgskonzept gelungen.“

Aufgrund der überwältigenden Nachfrage wurde in diesem Jahr eine Zusatzveranstaltung ins Leben gerufen, damit noch mehr Menschen den besonderen Zauber des kölschen Weihnachtssingens erleben können. Die Resonanz zeigt, wie groß der Wunsch nach Gemeinschaft und besinnlicher Einstimmung auf das Weihnachtsfest ist.

Hier noch Restkarten für das Weihnachtssingen sichern.

Auch wenn in diesem Jahr an zwei Abenden gesungen wird und es zum Jubiläum besonders festlich werden soll, halten die Verantwortlichen an den bisherigen Abläufen fest. „Wir werden keinen amerikanischen Superstar vom Dach abseilen“, scherzte Wingerath.

„Mal schauen, ob noch ein paar Seile von Helene Fischer da sind, dann können wir Björn Heuser einschweben lassen.“ Der machte den Spaß gerne mit und entgegnete: „Dann benötigen wir aber ein paar Seile mehr.“

Künstler von „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ im Stadion.

Etliche der beteiligten Künstlerinnen und Künstler waren zur Programmvorstellung ins Kölner Stadion gekommen.

Das von den Kölner Stadt-Anzeiger-Medien in Kooperation mit den Kölner Sportstätten veranstaltete Kult-Event bleibt sich in der Grundausrichtung treu. Erneut sollen Glockengeläut, Lichtermeer und eine besondere Atmosphäre für die passende Vorweihnachtsstimmung sorgen. Die ARD wird im Rahmen ihrer Primetime-Show „O du fröhliche – Deutschland singt!“ am 23. Dezember drei Stücke aus Köln übertragen.

Chorleiter Michael Kokott übernimmt wie seit der Premiere wieder die musikalische Leitung. „Wir haben einen Pool aus etwa 100 Weihnachtsliedern, die im Stadion funktionieren. Etwa 30 davon werden wir auswählen, bei denen alle mitsingen können. Wir werden ein Best-of-Programm der beliebtesten kölschen, nationalen und internationalen Klassiker präsentieren.“

Mitglieder von Druckluft, Lupo und Dat Kölsche Rattepack im Kölner Stadion.

Druckluft, Lupo und Dat Kölsche Rattepack feiern ihre Premiere beim Stadionsingen in Köln.

Titel wie „Stille Nacht“, „Feliz Navidad“, „Jingle Bells“ oder „Last Christmas“ werden wieder zum Programm gehören. Auch Lieder wie „Alle Jahre wieder“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „Es schneit“ werden angestimmt. Zu Ehren des im Mai verstorbenen Bandleaders Richard „Richie“ Hellenthal wird „What a Wonderful World“ von Louis Armstrong ertönen. Auch die offizielle Event-Hymne „Leechtermeer“ ist dabei.

Rund 250 Chormitglieder werden in der Südkurve stehen. Davor wechselt sich auf der Bühne das Who-is-who der Kölner Musikszene ab. Insgesamt zehn Acts sind dabei. Premiere feiert die Band Druckluft, die passend zur Jahreszeit die „Lebkuchenmaus“ präsentiert. Eldorado und die Räuber sind bereits „Wiederholungstäter“. Mitsingkönig Björn Heuser wird anlässlich des 150. Geburtstages von Willi Ostermann „Heimweh nach Köln“ anstimmen.

Kasalla bei „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ im Stadion.

Auch Kasalla werden wieder bei „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ mit dabei sein.

Die Höhner singen unter anderem „Die schönste Stroß'“. Kasalla ist auch wieder dabei. „Stääne“ von den Klüngelköpp darf als Klassiker auch nicht fehlen. Dat Kölsche Rattepack sowie Lupo sind ebenfalls erstmals Gast von „Loss mer Weihnachtsleeder singe“. Henning Krautmacher wird wie schon bei „Kölle singt“ mit dem Inklusionschor „Zusammen laut!“ singen. Radio-Köln-Moderator Daniel Wallroth führt durch das Programm.

Kokott freut sich jetzt schon, wenn tausende Stimmen im Stadion zu einem großen Chor werden. „Das Kölner Stadion mit seinen vier leuchtenden Adventskerzen ist das Schönste, was es für ein Weihnachtskonzert gibt“, sagt er. Erstmals gibt es in diesem Jahr auch passende Weihnachtsschals und leuchtende Mützen als Merchandise für den stimmungsvollen Abend.

„Loss mer Weihnachtsleeder singe“: 22. und 23. Dezember 2026. Beginn jeweils um 18 Uhr, Einlass ins Rhein-Energie-Stadion ab 16 Uhr. Für beide Veranstaltungen gibt es noch Restkarten.