MAKKHaus- und Grundbesitzerverein prämierte Entwürfe von Studenten

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Der Eingang des MAKK.

Köln – Neue Fenster und neue Lampen reichen Dr. Petra Hesse nicht. Die Direktorin des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) freute sich deshalb über mehr als 30 Entwürfe von Studenten der Technischen Hochschule Köln. Für den Wettbewerb „Stegreif MAKK“ des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins entwarfen sie ein neues Umfeld für das Museum in der Innenstadt.

„Wir befinden uns in einem dunklen Loch – einem Angstraum“, sagte Hesse. Ein Lichtband, das das Museum in eine Route zwischen Dom und Oper einbindet und dabei auch noch die Silhouette des Museums aufgreift, gefällt ihr deshalb besonders gut, ebenso die Erweiterung des Museums durch einen auf Stelzen stehenden, seitlichen Anbau, der den Platz vor dem Museum von dem Platz vor der Minoritenkirche abgrenzt. Marcello Bramigk Bonon und Brinh Minh Dao erhielten dafür den ersten Preis, der mit 500 Euro dotiert war.

Weitere Preise belohnten Entwürfe mit Mut beim Eingriff in die bisherigen Gebäudestrukturen. So wurden Entwürfe mit einem gläsernen Vorbau und einer Fußgängerbrücke ausgestellt. „Noch mehr Stadtmöbel, unter denen einer liegen könnte, wollen wir indes nicht“, sagte Initiator Hanspeter Kottmair. (mfr)

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