Köln – Für den Vorsitz der Kölner Frauen-Union der CDU bewerben sich kommenden Mittwoch bei der Mitgliederversammlung Stand jetzt zwei Frauen: die bisherige Vorsitzende und frühere Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla (64) und Janina Jänsch (43). Es können sich aber auch bis dahin oder am Wahlabend noch Kandidatinnen bewerben.
Damit geht die innerparteiliche Auseinandersetzung zwischen Parteichef Bernd Petelkau und seinen Unterstützern sowie dem Team „Zukunft Jetzt“ in die nächste Runde: Jänsch gehörte im September zum Team von Thomas Breuer, der Petelkau auf dem Parteitag stürzen wollte, mit 48 Prozent scheiterte er denkbar knapp. Auch Jänsch setzte sich nicht durch, die Mitglieder wählten Manderla in den Vorstand der Kölner CDU.

Janina Jänsch
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Manderla sagte: „Ich möchte gerne die Verantwortung weiter übernehmen.“ Sie ist seit vielen Jahren Vorsitzende der Frauen, die Wahl gilt für weitere zwei Jahre. Manderla verwies auf die erfolgreiche Beteiligung von Frauen, im sechsköpfigen Partei-Vorstand sind die Hälfte Frauen. Jänsch sagte: „Ich glaube, dass wir Frauen eine starke Stimme in der Partei brauchen und dafür aktiv sein müssen.“ Dafür brauche es neue Konzepte, nicht nur analog, sondern auch digital oder eine Mischform aus beidem.
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Die Frauen-Union in Köln hat rund 1900 Mitglieder. Der Union gehören automatisch alle weiblichen CDU-Mitglieder an, wenn sie nicht widersprechen. Zudem sind auch Mitglieder erlaubt, die nicht in der CDU sind, aber die Ziele teilen. (mhe)


