Köln – Die Zahl der Beschäftigten in der Stadt steigt kontinuierlich: von 521 224 im Jahr 2014 bis auf 582 613 im gerade vergangenen Jahr – ein neuer Höchstwert. Allerdings sind es nicht nur Kölner, die davon profitieren. „Die Attraktivität der Stadt und die Arbeitsplätze ziehen Menschen aus der ganzen Bundesrepublik an“, teilt die Arbeitsagentur mit. Von den Kölner Arbeitslosen haben mehr als 62 Prozent keine abgeschlossene Berufsausbildung, viele haben schon seit Jahren keinen Job.
Langzeitarbeitslose müssen Motivation mitbringen
„Ohne entsprechende Qualifikation oder Ausbildung wird es aber immer schwieriger, eine Arbeit zu finden“, sagt Sabrina Nüchter, Geschäftsführerin bei der Kölner Arbeitsagentur. Diese versucht, Langzeitarbeitslose mit Förderprogrammen zu unterstützen. „Sie müssen jedoch die entsprechende Motivation mitbringen und dieses Angebot annehmen“, mahnt Sabrina Nüchter.

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Insgesamt hat sich der Arbeitsmarkt im Dezember recht erfreulich entwickelt. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 132 auf 45 225 Personen. Auch Frauen und Langzeitarbeitlose haben diesmal vom „guten Kölner Arbeitsmarkt“ profitiert, erklärt die Arbeitsagentur in ihrer aktuellen Statistik. Im Dezember fanden demnach 2423 arbeitslose Kölner einen neuen Job. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 7,6 Prozent.
Allerdings befanden sich mehr Menschen in einer „arbeitsmarktpolitischen Maßnahme“, also einer Förderung, als im Vormonat. Das heißt, sie suchen zwar eine Beschäftigung, werden aber nicht mehr offiziell zu den Arbeitslosen gezählt. (kl)
