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Wildpark DünnwaldDamhirsch aus Holz schmückt neuen Kreisverkehr

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Eine Holzskulptur steht in der Mitte eines Kreisverkehrs.

Damhirsch aus Holz schmückt neuen Kreisverkehr in Dünnwald. Der Förderverein des Wildparks Dünnwald hat gemeinsam mit Ehrenamtlichen und der Stadt Köln eine Holzfigur in einem Kreisverkehr aufgestellt.

Der Förderverein des Wildparks Dünnwald hat gemeinsam mit Ehrenamtlichen und der Stadt Köln eine Holzfigur in einem Kreisverkehr aufgestellt.

Inmitten des neuen Kreisverkehrs an der Kreuzung des Zeisbuschwegs und des Birkenwegs in Dünnwald steht er. Rund zweieinhalb Meter ist er hoch, das dunkle Eichenholz strahlt in der Sonne, sein echtes Geweih ist mächtig: Harry Hirsch ist gerade im Sprung und weist mit einem Schild, auf dem „Wildgehege“ steht, in Richtung des Wildparks Dünnwald. Unweit des Kreisverkehrs befindet sich nämlich auch einer der Parkplätze des Parks. 

„Ziel ist es, den Kreisverkehr interessanter und schöner zu gestalten, ähnlich wie wir das schon mal mit Figuren an einem anderen Kreisverkehr am Wildpark gemacht haben“, erklärt Peter Salbert, 1.Vorsitzender des Fördervereins Dünnwalder Wald und Wildpark e.V., „und natürlich wollen wir damit auch weitere Aufmerksamkeit für unseren Wildpark schaffen“.

Köln-Dünnwald: Damhirsch Harry Hirsch aus Holz nachgeschnitzt

Gemeinsam mit Ehrenamtlichen und der Stadt Köln hat sich der Förderverein um die Aufstellung des Damhirschs aus Holz gekümmert. Entstanden sei die Idee im Rahmen des Herbstreffens am 15. November, das der Förderverein jedes Jahr organisiert. Bei dieser Gelegenheit verkauft der Förderverein auch immer Wildfleisch des Forstreviers der Stadt Köln und vergangenes Jahr waren auch die Holzschnitzer Meinolf Zavelberg und Denis Reminger vor Ort, die dem Wildpark seit langer Zeit verbunden sind.

„Sie haben dann während des Herbsttreffens unten am am Parkplatz des Forstrevieramts Dünnwald live geschnitzt“, erzählt Salbert, „und anstatt einfach irgendwas zu schnitzen, haben wir alle gemeinsam entschieden, dass sie Harry Hirsch für den Kreisverkehr schnitzen“. Vorher hatten alle Beteiligten überlegt, welches Tier geschnitzt werden könnte, immerhin sind diverse Arten im Wildpark Dünnwald zuhause. Die Idee, ein echtes Geweih in die Figur zu integrieren habe dann letztlich die Auswahl eingeschränkt und so sei es der Damhirsch geworden.

Wildpark Dünnwald hat knapp 30 Damwildtiere

Immerhin sind knapp 30 Stück Damwild im Wildpark zuhause. Einer davon ist Harry Hirsch, nachdem die Holzfigur benannt ist und dessen Geweih sie trägt. „Harry Hirsch ist besonders zutraulich und war der erste der sich getraut hat, aus der Hand zu fressen, deshalb fanden wir es passend, ihn als Inspiration zu nehmen“, sagt Salbert. 

Eine Hirsch-Holzfigur trägt ein echtes Geweih auf dem Kopf.

Ein geschnitzter Damhirsch mit echtem Geweih schmückt nun den neuen Kreisverkehr in Dünnwald.

Meinolf Zavelberg und Denis Reminger haben also beim Herbsttreffen angefangen Harry Hirsch zu schnitzen, weiteren Treffen haben sie ihn dann fertig geschnitzt. Das Holz dafür, ein einzelner heimischer Stamm mit rund eineinhalb Meter Durchmesser, hat die Stadt Köln besorgt. Der Förderverein hat dann die Figur ein paar Mal mit Holzlasur behandelt. Forstmitarbeitende haben das Schild gemacht.

Ende Februar wurde Harry Hirsch dann aufgestellt und Anfang März die Bodendeckung gepflanzt und der Kreisverkehr fertiggestellt. Um die Pflege der Bepflanzung wird sich künftig die Stadt kümmern, und der Förderverein wird die Figur regelmäßig neu streichen, damit Harry Hirsch Dünnwald noch lange erhalten bleibt. „Es ist eine richtig schöne Kooperation aus Ehrenamtlichen, Stadt, Forstmitarbeitern und uns“, sagt Salbert begeistert, „und das zeigt ja auch, dass der Wildpark von allen wertgeschätzt wird“.