Schülerinnen und Schüler und Erwachsene haben unter anderem ein grünes Klassenzimmer an der Holweider Berthold-Otto-Grundschule eingerichtet.
Auf eigene KostenHolweider Grundschule nutzt Projektwoche, um Schulhof und Gebäude zu verschönern

Der neu gestaltete Schulhof der Berthold-Otto-Grundschule.
Copyright: Ben Frische
Die Berthold-Otto-Grundschule in Holweide hat eine gesamte Woche genutzt, um den Schulhof und das Schulgebäude durch verschiedene Projekte zu verschönern. Der normale Unterrichtsalltag wurde dafür ersetzt. Nun hat die Schule ein grünes Klassenzimmer, mehrere Hochbeete und die Wandbemalung des Gebäudes erneuert.
„Dieses neue Erscheinungsbild ist auch symbolisch für die Veränderungen und Modernisierungen in vielen Bereichen unserer Schule“, erläutert der kommissarische Schulleiter Ben Frische. Die Schulleitung sei begeistert von den Veränderungen, aber auch vom Engagement der Schülerinnen und Schüler.
Köln-Holweide: Berthold-Otto-Grundschule nutzt die Projektwoche
Die Kinder der Holweider Grundschule hatten vorher im Kinderparlament darüber beraten, welchen Inhalt die diesjährige Projektwoche haben sollte, und die Wahl fiel auf die Verschönerung des Schulhofes und des Schulgebäudes. Daraufhin wurden Ideen gesammelt, Projekte geplant, die Finanzierung aus eigenen Mitteln geklärt und schließlich umgesetzt. So haben die Kinder und viele Erwachsene während der heißen Tage mit großem Engagement gearbeitet. Zur Stärkung hatten Viertklässlerinnen und -klässler täglich verschiedene Snacks zubereitet und verkauft.
In der Woche wurde ein grünes Klassenzimmer eingerichtet. Aus ausrangierten Büromöbeln wurden Tische und Bänke gezimmert und der ganze Bereich wurde aufgeräumt und bietet nun einen gepflegten Lernort mitten im Grünen. Zudem wurden kleinere und aufwändigere Hochbeete errichtet und bepflanzt. Neben der praktischen Arbeit wurde so auch gleich einiges über Pflanzen und Tiere gelernt.
Berthold-Otto-Schule hat nun ein grünes Klassenzimmer
Die auf dem Schulhof stehenden Blumenkübel wurden zunächst von den Kindern gründlich gereinigt und schließlich mit frischer Farbe und neuen Pflanzen zum Leuchten gebracht. Außerdem wurden die Wände neu und der Schulhof mit Spielen bemalt und die Schaukästen wurden neugestaltet. Die bunt bemalten Blumentöpfe auf den Fensterbänken sollen jetzt ein freundliches Ambiente verbreiten, das durch viele kleine und große Projekte innerhalb des Gebäudes unterstrichen wird.
„Die Bedürfnisse der Kinder verändern sich und so muss sich auch die Schule verändern, um für die Kinder des Stadtteils ein guter Lernort zu sein“, sagt Konrektorin Britta Unger über die Aktion. Auch pädagogisch habe die Schule sich auf den Weg gemacht, neue Impulse aus der Lernforschung aufzugreifen und das Lernen und Arbeiten optimal für die Kinder zu gestalten. Ideen, wie beispielsweise das Führen eines Logbuchs in allen vier Jahrgängen und eine Öffnung von Lernzeiten und -orten werden im kommenden Schuljahr verwirklicht.
