Zu seinem Geburtstag startete der Vorstandsvorsitzende von der Osmab-Holding eine Spendenaktion für den Don-Bosco-Club in Köln-Mülheim.
GeburtstagsaktionDon-Bosco-Club in Mülheim erhält 20.000-Euro-Spende

Der Don-Bosco-Club in Köln-Mülheim erhält 20.000-Euro-Spende. Dankeswünsche an den Spendensammler.
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„An Tagen, an denen es uns besonders gut geht, finde ich es immer wichtig, dafür dankbar zu sein und unser Wohlhaben zu teilen“, sagt Anton Mertens, Vorstandsvorsitzender von der Osmab-Holding. Sein Geburtstag am 1. August war ein solcher Tag und gleich doppelter Grund zum Feiern. Denn neben seinem Geburtstag konnte er mit diversen Gästen auch die Kölner Lichter feiern. Anstelle von Geschenken wünschte er sich Spenden für den Don-Bosco-Club in Köln-Mülheim.
„Wir finden den Don-Bosco-Club super und alle Projekte, die gemacht werden, halten wir für sinnvoll und wichtig“, erklärt Mertens, „und Organisationen, die so toll sind, leiden bedauerlicherweise immer enorm unter den Kürzungen in der Sozialpolitik. Da halte ich finanzielle Unterstützung für wichtig.“ Bei der Feier wurden also mehrere QR‑Codes aufgehängt, über die die Gäste direkt spenden konnten. Zusammen gekommen sind dabei 20.000 Euro für die soziale Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Köln-Mülheim.
Don-Bosco-Club zittert um Notschlafstelle
Seit vielen Jahren ist der Don-Bosco-Club eine wichtige Anlaufstelle im Sozialraum und motiviert durch niedrigschwellige Beratung und ein vielseitiges Angebot an Unterstützungsleistungen und Freizeitaktivitäten junge Menschen, ihre Talente und Möglichkeiten zu erkennen und soziale Kontakte zu knüpfen. Mit den Spenden soll die Notschlafstelle unterstützt werden, die seit fast zehn Jahren obdachlosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 18 und 27 Jahren einen sicheren Rückzugsort bietet.

Zwölf Notschlafplätze hat der Don-Bosco-Club. (Archivbild)
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Vergangenes Jahr schlug der Verein Alarm, dass die Notschlafstelle vor dem Aus steht. Jährlich fehlen – seit Ende 2023 die Förderung des flankierenden Projekts „Work4You“ wegfiel – etwa 180.000 Euro, um genügend Mitarbeiter zu beschäftigen. „Work4You“ wurde durch das Jobcenter gefördert, die Notschlafstelle von der Stadt. Acht Jahre lang war das Projekt rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für Jugendliche da, die durch alle Raster des sozialen Gefüges gefallen waren. Bei mehr als 100 Jugendlichen war es gelungen, sie in Ausbildung, Arbeit oder Schule zu vermitteln.
Neben der Möglichkeit der Übernachtung bietet die Schlafstelle zahlreichen wohnungslosen jungen Menschen im Kölner Stadtgebiet die Möglichkeit, Kleidung zu waschen, zu duschen und sich kostenlos zu verpflegen. Die 20.000 Euro sollen das Projekt unterstützen, auch wenn es laut Mertens noch mehr sein sollte. „Ich bin nie zufrieden“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Osmab-Holding, „aber ich bin am Ende dankbar, für jeden, der etwas gegeben und den Don-Bosco-Club unterstützt hat.“