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Ernstfall in Müngersdorf800 Kräfte proben die Dekontamination im Kölner Stadion

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Großübung im Kölner Stadion mit 1200 Menschen

Im Kölner Stadion proben rund 1200 Menschen den Ernstfall. (Archivfoto)

Große Katastrophenschutzübung im Rheinenergie-Stadion: 800 Helfer proben den Ernstfall und testen eine neue EU-Einheit.

Im Rheinenergie-Stadion findet eine große Übung für den Katastrophenfall statt. Dabei wird eine neu geschaffene EU-Spezialeinheit auf die Probe gestellt.

Für Mittwochmorgen (8.00 Uhr) ist im Kölner Rheinenergie-Stadion eine umfassende Bevölkerungsschutzübung angesetzt. Wie das Technische Hilfswerk (THW) bekannt gab, werden sich daran rund 800 Helfer sowie 400 Darsteller beteiligen.

Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist die Simulation eines Einsatzfalles, der die Dekontamination von Personen, Fahrzeugen und Ausrüstung erfordert. Notwendig werden derartige Vorgehensweisen bei Gefahren durch chemische, biologische sowie radiologische oder nukleare Substanzen.

Testlauf für neue Spezialkräfte der EU

Die Einheit mit der Bezeichnung „rescEU-CBRN-DECON“, die aktuell in Deutschland aufgebaut wird, erprobt nach Auskunft des THW ihre Kompetenzen. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Union, und die Einsatzbereitschaft ist für Ende 2026 geplant.

Für die Bereitstellung der Spezialeinheit sind das Technische Hilfswerk (THW), die Bundespolizei und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zuständig. Mit der Übung im Rheinenergie-Stadion soll laut offiziellen Angaben eine „realitätsnah“ gestaltete Überprüfung der Kompetenzen dieser neuen Truppe erfolgen. Auch Repräsentanten der Politik und von EU-Institutionen werden zu der Veranstaltung erwartet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.