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Neue Studie der BNPSo steht es um den Markt für Büro-Immobilien in Köln

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Der Immobilien-Markt zeigt sich zu Jahresbeginn in diesem Segment gut erholt. 

Köln – Ein Flächenumsatz von gut 68.000 Quadratmetern: Der Kölner Büromarkt ist einer Analyse der BNP Paribas Real Estate gut in das Jahr 2022 gestartet. Zwar sei das „außergewöhnlich gute Vorjahresergebnis“, das durch mehrere Großabschlüsse geprägt war, in diesem Jahr deutlich um 19 Prozent verfehlt worden – gleichzeitig wurde aber das drittbeste Resultat der letzten zehn Jahre registriert und selbst der langjährige Durchschnitt sogar noch um knapp acht Prozent übertroffen.

Eine breite Nachfrage in nahezu allen Marktsegmenten sei hierfür ebenso mitverantwortlich wie eine aktuelle Marktdynamik, in der die Auswirkungen der Corona-Pandemie als weitgehend überwunden gehalten werden.

Zu den wichtigsten Abschlüssen gehörten eine Anmietung der CBS Cologne Business School über 16.000 Quadratmetern in Rodenkirchen sowie ein Mietvertrag des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg mit 4300 Quadratmetern im Rechtsrheinischen, erklärte Geschäftsführer Jens Hoppe.

Ein Viertel aller Abschlüsse in der Verwaltung

Besonders gefragt sind Flächen für den Bereich allgemeiner Dienstleistungen, die fast ein Drittel des Gesamtergebnisses beisteuern. Die öffentliche Verwaltung kommt etwa auf ein Viertel der neuen Abschlüsse, etwas über elf Prozent entfallen auf Unternehmen aus den Bereichen Medien und Werbung. Der Leerstand ist in den letzten zwölf Monaten trotz der Corona-Pandemie lediglich um fünf Prozent auf aktuell 293.000 Quadratmeter gestiegen. Allerdings gibt es hier in bestimmten Bereichen eine weitergehende Verknappung: Das Segment der sogenannten modernen Leerstände hat um knapp vier Prozent auf etwas über 100.000 Quadratmeter abgenommen.

Spitzenmieten stiegen um knapp vier Prozent

BNP errechnet daraus einen Leerstand aktueller Standards von gerade einmal 35 Prozent, der überwiegende Teil bedarf grundlegender Sanierung. Die Spitzenmieten stiegen im Jahresvergleich um knapp vier Prozent auf 27 Euro für den Quadratmeter, die Durchschnittsmiete gab dagegen um sechs Prozent nach.

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Es spreche viel dafür, dass die Nachfrage auch im weiteren Jahresverlauf lebhaft bleiben dürfte und Nachholeffekte aufgrund von aufgeschobenen Anmietungen während Corona zu erwarten seien, so Hoppe. Ob eine Verlangsamung der Erholung im Zusammenhang mit konjunkturellen Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine zu verzeichnen sein werden, bleibe abzuwarten.