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Neues KonzeptDas sind die Pläne für die Kölner Museumsnacht 2026

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Ein Konzert im Wallraf-Richartz-Museum bei der Museumsnacht 2024.

Ein Konzert im Wallraf-Richartz-Museum bei der Museumsnacht 2024.

Der neue Veranstalter der Kölner Museumsnacht hat Details seines Konzepts vorgestellt.

Nach einem Jahr Pause findet am 7. November die Neuauflage der Kölner Museumsnacht statt, die erstmals nicht vom Stadtrevue-Verlag organisiert wird. Der neue Veranstalter Sebastian Lange, Geschäftsführer der Kölner Agentur „zwo zwo eins“, hat nun Details seines Konzepts vorgestellt. Demnach werden sich in dieser Nacht nicht nur die großen Museen der Stadt mit einem besonderen Programm präsentieren. Geplant seien auch „15 bis 25 temporäre Pop-up-Locations in außergewöhnlichen Stadträumen“ – etwa in Unterführungen, an KVB-Haltestellen, in Parkhäusern oder auf bislang kulturell ungenutzten Flächen. „Sie schaffen Raum für Kunst, Musik, Performance und Begegnung und verbinden die Museen zu einem gemeinsamen Kulturfestival mitten in der Kölner Innenstadt und rund um die Via Culturalis.“

Die Museen seien das „Herzstück der Museumsnacht“, doch man werde auch die Wege dazwischen zum Teil des Erlebnisses machen, betont Lange. Mit den Pop-up-Locations wolle man „Orte in der Stadt für eine Nacht aktivieren und in Szene setzen“, die sonst nicht unbedingt positiv wahrgenommen würden. An diesen Stationen soll es Musik, Performances, Ausstellungen, besondere Beleuchtung und andere Angebote geben. Konkrete Standorte stehen bislang nicht fest, die Verhandlungen laufen noch.

Im Mittelpunkt der Museumsnacht stehen elf Museen: das Museum Ludwig, das Museum Schnütgen, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das Römisch-Germanische Museum, das Museum für Angewandte Kunst, das NS-Dokumentationszentrum, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Kölnische Stadtmuseum, das Schokoladenmuseum Köln, das Deutsche Sport & Olympia Museum sowie das Kollwitz Museum. Die Häuser öffnen ihre Türen in dieser Nacht von 18 bis 01 Uhr mit individuellen Programmen aus Ausstellungen, Führungen, Konzerten, Performances, Lesungen oder Workshops. Zudem wird die Kunstmesse Art Cologne als „Museum auf Zeit“ Teil der Museumsnacht. Nicht dabei ist das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, das ab 3. August wegen der Generalsanierung für rund zwei Jahre geschlossen wird.

Künstler können sich an Kölner Museumsnacht beteiligen

Ziel der Museumsnacht 2026 sei es, „die besondere Qualität und gesellschaftliche Bedeutung der Kölner Museen für eine Nacht in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken“, betont Lange. Gleichzeitig werde die Innenstadt durch die Pop-up-Locations selbst zum Erlebnisraum und biete der Kunst- und Kulturszene eine Bühne.

Der Veranstalter ruft Künstler aller Sparten, Kulturschaffende, Nachwuchstalente, Initiativen und Kollektive dazu auf, sich mit eigenen Ideen an der Museumsnacht zu beteiligen. „Ob Installation, Performance, Musik, Tanz, Literatur, Theater, Medienkunst oder interdisziplinäre Formate – gesucht werden Projekte, die Köln für eine Nacht in einen offenen Kulturraum verwandeln.“ Die Ideen könnten in den geplanten Pop-up-Locations umgesetzt werden oder gegebenenfalls Teil des Museumsprogramms werden.

Tickets sind im Vorverkauf erhältlich und kosten 20 Euro zuzüglich Gebühren (ermäßigt 10 Euro). Im Preis ist die An- und Abreise im VRS-Gebiet enthalten.

www.koelner-museumsnacht.de