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Neuzugang bei der AWBE-Flitzer aus China soll Kölns Parkanlagen säubern

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Der Neuzugang im Fuhrpark der AWB ist ein Jiayuan und flitzt auf leisen Sohlen durch die Parkanlagen.

Köln – So wünscht man sich einen Kollegen: sanftmütiger Blick, fleißig und leise. Genau so einen Neuzugang können die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) vermelden. Er hört auf den Namen Jiayuan, kommt aus China und ist wie kein Zweiter für den Job qualifiziert. Die Saubermänner nutzen den E-Flitzer aus dem Reich der Mitte für die Reinigung und Reparatur der Mülleimer in den Parkanlagen.

Gesucht, gefunden: „Wir haben ein Anforderungsprofil für diese spezielle Aufgabe entworfen und uns dann auf dem Markt umgeschaut“, sagt Jörg Daniel, Sprecher der AWB. Der Jiayuan hat gepasst wie der richtige Müllbeutel auf den Abfalleimer.

Der kleine Saubermann vereint auf kleinstem Raum, was sich europäische Fahrer wünschen. Es gibt sogar eine Rückfahrkamera, obwohl der Blick nach hinten gar nicht weit schweifen muss. Ein GPS-Signal kann er auch senden, falls seine Kollegen ihn mal aus den Augen verlieren sollten.

Der E-Motor könnte das Fahrzeug mit dem niedlichen Augenaufschlag auf 75 Stundenkilometer beschleunigen. Doch das wird in den Parkanlagen nicht ausgereizt. Für 120 Kilometer reicht seine Puste, dann muss er ans Aufladekabel.

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Bei den AWB sucht er seines Gleichen. Die Betriebe haben nur einen angeschafft – und so weit Daniel weiß, haben die AWB mit ihm in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Kollegen, die mit ihm zusammenarbeiten, haben ihn gleich ins Herz geschlossen. „Kinder bleiben stehen. Und Spaziergänger winken einem freundlich zu“, berichtet ein Fahrer. Er sorgt also nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für eine Charmeoffensive. (ngo)