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Toter bei Brand in LongerichFeuer in Kölner Mehrfamilienhaus – Opfer identifiziert

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Einsatzwagen der Feuerwehr Köln auf dem Weg zu einem Einsatz. (Symbolfoto)

Einsatzwagen der Feuerwehr Köln auf dem Weg zu einem Einsatz. (Symbolfoto)

In der ausgebrannten Wohnung wurde am Freitag eine tote Person entdeckt. Inzwischen weiß die Polizei, um wen es sich handelt.

Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Köln hat in der Nacht zum Freitag (27. März) ein Todesopfer gefordert. Einsatzkräfte machten in der Wohnung die Entdeckung einer leblosen Person, so die Auskunft der Feuerwehr Köln. Der Leichnam sei laut der Mitteilung „bis zur Unkenntlichkeit verbrannt“. 

Inzwischen konnte das Opfer aber identifiziert werden. „Bei dem Verstorbenen handelt sich um den 66-jährigen Wohnungsinhaber“, sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei am Donnerstag (2. April) auf Nachfrage.

Explosion bei Brand in Köln-Longerich? Zeugen hörten lauten Knall

Der Brandherd befand sich in einer Wohnung im obersten Stockwerk des dreigeschossigen Hauses in Köln-Longerich, so ein Pressesprecher am Freitag. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, habe die Wohnung bereits in Vollbrand gestanden.

Zuvor hatten Anwohner über den Notruf eine Meldung über eine Explosion abgesetzt. Zeugen hatten demnach einen lauten Knall wahrgenommen. Wann genau das Geräusch wahrgenommen wurde und ob es wirklich zu einer Detonation gekommen ist, war zunächst aber noch unklar.

Brandwohnung zerstört, darunterliegende Einheit unbewohnbar

Das Feuer war mitten in der Nacht ausgebrochen, die ersten Notrufe waren gegen 1.26 Uhr bei der Leitstelle eingegangen. Die Wohnung, in welcher der Brand seinen Ursprung hatte, wurde laut Feuerwehrangaben vollständig zerstört. Eine darunter gelegene Wohneinheit ist durch den Einsatz von Löschwasser ebenfalls unbewohnbar geworden.

Neun Personen, die aufgrund des Feuers ihre Unterkünfte räumen mussten, wurden durch den Rettungsdienst betreut. Die betroffenen Wohnungen wurden auf Kohlenmonoxid kontrolliert.

Die Ursache für das Feuer ist gegenwärtig noch ungeklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des Hergangs aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 50 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen im Einsatz. (red/jv)