Geheimnis gelüftetSo sieht das neue Logo für den Bezirk Nippes aus

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Vier Menschen stehen vor Plakaten.

Nippes hat ein neues Logo: Initiator Marc Urmetzer, Wettbewerbssieger Philipp Jungen, Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert und Bürgeramtsleiter Ralf Mayer (v.l.) stehen vor dem Siegerentwurf im Foyer.

Mit seinem Entwurf machte Philipp Jungen aus Würselen das Rennen im Logo-Wettbewerb. Er ist Mitglied bei der Nippeser Bürgerwehr.

Den ersten Praxistest hat das nagelneue Logo für den Stadtbezirk Nippes bereits bestanden: Viel Applaus gab es unter den mehr als 80 Gästen im Foyer des Bezirksrathauses Nippes für den Gewinner Philipp Jungen. Sein Siegerentwurf zeigt die Umrisse der sieben Nippeser Stadtteile; der in Blau eingezeichnete Rhein formiert mit seinen Kurven zugleich die daneben in Rot abgesetzte Zahl fünf, die laufende Nummer von Nippes unter den Kölner Stadtbezirken. Der 27-jährige Jungen aus Würselen bei Aachen ist Mitglied bei der Nippeser Bürgerwehr.

Einreichungsphase lief sechs Monate

Bei der Feier im Bezirksrathaus, mit Präsentation aller 14 Beiträge des Logo-Wettbewerbs, blickten Marc Urmetzer (FDP), der im Juni 2022 per Antrag die Logo-Findung initiierte, Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert (Grüne) und Bürgeramtsleiter Ralf Mayer auf den Wettbewerb von März bis Oktober 2023 zurück. Am 24. Oktober traf sich die Jury aus Urmetzer, Siebert, Lisa Wicharz (SPD), Christoph Schmitz (CDU) und Markus Frank (Linke), am 30. November folgte die Bezirksvertretung Nippes deren Votum. Bis zur Ausstellung waren die Preisträger geheim.

Der Siegerentwurf

Nippes hat ein neues Logo: Der Siegerentwurf

„Wir hatten den Wettbewerb bewusst ganz offen gestaltet“, erläuterte Urmetzer. „Zugleich wollten wir zeigen, dass es günstiger geht als bei der Stadt, deren neues Logo im Prinzip nicht viel anders aussieht als das alte.“ Insgesamt gibt es 2000 Euro Preisgeld – 600 Euro für den Sieger sowie 500, 400 und je 250 Euro für die Plätze zwei bis fünf. Aufgrund der Resonanz hatte die Bezirksvertretung per Beschluss den Etat verdoppelt. „Diesmal bin ich bewusst froh, mit dem Projekt nicht im Ursprungsbudget geblieben zu sein“, merkte Siebert schmunzelnd an.

Auch ein Logo pro Veedel ist dabei

„Ein Bezirks-Logo hat etwas Sinnstiftendes, Verbindendes“, so Mayer. „Jetzt muss es nur noch in die Welt hinausgetragen werden.“ Institutionen aus dem Bezirk können es nutzen, dürfen es aber nicht verändern. Neben dem Gesamtbezirkslogo enthält der Siegerentwurf auch jeweils eine Variante für die Veedel, mit rot eingefärbtem eigenen Stadtteil und Namenszug unterhalb der Grafik.

Auch unter den übrigen Entwürfen befinden sich originelle Ideen: Der zweitplatzierte Rolf Kuhl setzte auf einen mit Smiley-Gesicht dargestellten Stadtbezirks-Namen und den Schriftzug „7 Veedel mit Hätz“, ergänzt um je ein für die Veedel stehendes lustiges Symbol. Rainer Köcher als Dritter setzte auf eine Kompass-Darstellung, die Vierte Katja Schimice ebenso wie der Sieger auf die geografischen Umrisse, ergänzt durch ein Hochbahn-Symbol. Thomas Prinz als Fünfter lieferte ein 3D-Logo: ein aus einem roten und einem weißen Teil bestehendes N. Die übrigen Beiträge liegen in einem Spektrum zwischen geradlinig-nüchtern und kunstvoll-verspielt. 

Die Ausstellung mit allen Entwürfen ist noch bis Donnerstag, 22. Februar, im Foyer des Bezirksrathauses Nippes, Neusser Straße 450, zu sehen.

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