Die Promenade am Riehler Gürtel, wo der Wochenmarkt stattfindet, ist von Schlaglöchern und querliegenden Stromkabeln geprägt. Die Politik hofft auf Besserung.
Promenade am Riehler GürtelViele Stolperfallen – Riehler Wochenmarkt soll saniert werden

Schlaglöcher, Risse im Asphalt und Kabelbrücken: Die Promenade am Riehler Gürtel bietet einige Stolperfallen und Hindernisse, gerade für Senioren mit Rollator.
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Entspanntes Einkaufen unter freiem Himmel, ein hochqualitatives, ansprechendes und umfassendes Sortiment, angenehmes Ambiente und viele nette Menschen: Der mittwochs und samstags stattfindende Riehler Wochenmarkt ist äußerst beliebt.
Wenn nur die Stolperfallen nicht wären: Die mehr als 300 Meter lange Allee-Promenade am Riehler Gürtel zwischen ungefähr der Esenbeckstraße und der Stammheimer Straße, auf der der Markt stattfindet, ist von teils gewaltigen Schlaglöchern und Rissen im Asphalt durchsetzt. Weil Stromanschlüsse fehlen, sind an mehreren Stellen Kabel über den Fußweg verlegt – zwar durch Kabelbrücken gesichert, aber dennoch eine Unebenheit darstellend. „Vor einigen Tagen bin ich hier selbst gestolpert“, erzählt eine Marktbesucherin, die am Rievkooche-Stand an der Ecke Stammheimer Straße Platz genommen hat.
Zweistufige Sanierung gefordert
Die Politik drängt nun auf Abhilfe: Einstimmig, bei Enthaltung des anwesenden AfD-Vertreters, beschloss die Bezirksvertretung Nippes einen Antrag der SPD-Fraktion. Hierbei soll der Wochenmarkt-Standort in zwei Schritten saniert werden: Kurzfristig soll die Verwaltung im Rahmen von Sofortmaßnahmen die vorhandenen Schlaglöcher, Unebenheiten und Gefahrenstellen beseitigen.
In einem zweiten, langfristigeren Schritt soll ein Konzept her, wie die Fläche dauerhaft ertüchtigt und sicherer gestaltet werden kann. Hierbei soll der Wegebelag grundlegend saniert beziehungsweise neu hergestellt werden, zusätzliche Stromanschlüsse an beiden Seiten des Weges hinzukommen, und die Promenade durch Sitzbänke ergänzt werden.
Das Konzept, einschließlich Kostenschätzung und ungefährem Zeitplan, will das Stadtbezirksparlament vorgelegt haben. Möglich wäre es, so die SPD-Fraktion, Mittel aus dem jährlichen Bezirks-Etat für Stadtverschönerung zugunsten des Projekts freizugeben. Auf Anregung von Sandra Vogel (Grüne) nahmen die Sozialdemokraten in ihren Antrag auf, dass bei allen Maßnahmen der Baum- und Wurzelschutz zu beachten sei.
„Den meisten ist die Situation auf dem Markt bekannt“, so Vize-Bezirksbürgermeister Henning Meier (SPD). „Der Stadtteil ist vor allem durch zwei Gruppen geprägt: Ältere, und Familien mit Kindern. Wenn man den Wochenmarkt besucht, wird man immer Senioren treffen, die mit ihren Rollatoren Slalom um die Schlaglöcher fahren, oder kämpfen, dort herauszukommen.“ Auch die Verlegung der Stromkabel über den Weg sei ein zusätzliches Hindernis für sie.

