Die Kölner Wohnungsgenossenschaft hat ihre Zentrale in Weidenpesch ausgebaut. Einer der Gebäudeflügel war bisher nur einstöckig.
Neue Büro-EtageAufstockungsprojekt am Schlesischen Platz in Köln-Weidenpesch ist geglückt

Weit über 100 Gäste kamen zum Gartenfest. Rechts im Bild der Gebäudeflügel der Hauptverwaltung, der um eine Etage aufgestockt wurde.
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„Alles ist transparent, offen und kommunikativ“, betonte Rainer Burkhardt, technischer Vorstand der Kölner Wohnungsgenossenschaft, beim Rundgang mit Gästen der Eröffnungsfeier durch die neuen Räume. „Wir finden es toll und arbeiten total gerne hier.“ In neun Monaten Bauzeit hat die Genossenschaft ihre Hauptverwaltung am Schlesischen Platz 1a, im Innenhof zwischen Schlesischem Platz, Seydlitzstraße, Neusser Straße und Zietenstraße, aufgestockt: Der westliche, zur Neusser Straße hin gelegene Flügel des Gebäudes hat nun auch, wie der Ostflügel am Eingang, zwei Etagen. Bisher war dieser Gebäudeteil nur einstöckig.
Bei einer Haus- und Gartenparty mit weit mehr als 100 Gästen, darunter Genossenschafts-Mitglieder, Beschäftigte und Externe, präsentierte die Institution die erweiterten Räume erstmals der Öffentlichkeit. Insgesamt wurde der Genossenschafts-Sitz 2007 errichtet; zuvor befanden sich die Räumlichkeiten in einem kleinen Gebäude am Rande des Platzes. Der Neubauteil fügt sich nahtlos in den Bestand ein und nimmt auch die architektonische Sprache des übrigen Ensembles auf – mit dem kubischen Stil und den großen Fensterfronten.
Die Genossenschaft wächst und zählt inzwischen 30 Beschäftigte; die bisherigen Räume waren erneut zu klein. Im neuen Obergeschoss gibt es Open-Space-Arbeitsplätze, einen abgetrennten Platz für konzentriertes Arbeiten, Besprechungsplätze mit Barhockern, eine per Vorhang abtrennbare Sofazone und eine schallisolierte Telefonzelle. Auch die Tochterfirma KWG Energie ist dort eingezogen. „Jetzt erst ist unser Gebäude richtig fertig“, resümierte ein Mitarbeiter.
Besonders spannend während der Bauphase war die Baustellenlogistik: Weil auf dem Grundstück im Innenhof nicht genügend Platz war, wurden die Baumaterialien per Kran über die Häuserzeile Schlesischer Platz 1 bis 5 hinübergehievt.
