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SicherheitsbedenkenLokalpolitiker warnen vor ungesicherter Böschung an neuer Brücke in Gremberghoven

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Böschung und Dienstweg an der Brücke Rather Straße in Gremberghoven sind nicht ausreichend abgesichert, findet die SPD in der Bezirksvertretung Porz.

Böschung und Dienstweg an der Brücke Rather Straße in Gremberghoven sind nicht ausreichend abgesichert, findet die SPD in der Bezirksvertretung Porz.

Die neue Brücke über die Rather Straße in Gremberghoven ist seit Längerem wieder befahrbar. Die SPD in der Bezirksvertretung Porz sieht aber Gefahrenstellen. 

Mit der Öffnung der Brücke Rather Straße in Gremberghoven über die A559 haben etliche Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufgeatmet, stellt sie doch eine wichtige Verbindung von Ensen über Gremberghoven bis zur Autobahn dar.

Direkt neben der Brückenrampe befindet sich eine Treppe. Ein Schild weist darauf hin, dass dies ein Dienstweg nur für Befugte ist. Auch die Böschung neben der Brücke ist noch nicht bepflanzt. Abgesperrt ist sie auch nicht. Das soll sich nach Auffassung der Bezirksvertretung (BV) Porz ändern. Sie hat einstimmig einen Antrag der SPD verabschiedet.

Gefährliche Autobahn-Böschung: Absicherung gegen Betreten prüfen

Mit dem wird die Verwaltung beauftragt, zusammen mit der Autobahn GmbH zu prüfen, wie die Böschung neben der Brückenrampe inklusive des Dienstwegs zur Autobahn gegen unbefugtes Betreten – besonders durch Kinder – abgesichert werden kann. Dies soll zügig geschehen und an die Politik zurückgemeldet werden.

Auf Nachfrage von Albert Meinhardt (Linke) an die SPD, ob denn schon Fälle bekannt seien, dass jemand dort zu Schaden gekommen ist, sagte Jutta Komorowski: „Nach meinem Kenntnisstand ist das nicht der Fall.“ Aber so lange wolle man auch nicht warten, betonte die SPD-Bezirksvertreterin. Die Situation vor Ort schreie förmlich danach, dass dort etwas getan wird, findet Komorowski und verweist in dem Zusammenhang auf die nahe Wohnbebauung. Diese Häuser gehören zum Sozialraum Porz-Ost Finkenberg-Eil - Gremberghoven. Dort lebe ein für Köln überdurchschnittlich hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen. Ohne jede Bepflanzung und Absperrung könne das Gelände leicht betreten werden, obwohl es gefährlich steil sei. Von dort gelangt man direkt zur Fahrbahn auf der Autobahn.

Auch machen die Sozialdemokraten in ihrem Antrag auf die Situation vor dem Abbruch und Neubau der Brücke aufmerksam. Da sei das Gelände seitlich der Brücke mit dichtem Gebüsch bewachsen gewesen. Die Freigabe der Autobahnbrücke für den Verkehr erfolgte ohne jegliche Absicherung dieser Böschung.