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GeneralsanierungStraße „An den Maien“ in Poll wird zeitnah erneuert

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Die Straße An den Maien im Stadtteil Poll soll generalsaniert werden.

Die Straße An den Maien im Stadtteil Poll soll generalsaniert werden.

Die Generalsanierung der Straße soll im dritten Quartal starten, zwei Millionen Euro kosten und Fahrbahn, Gehwege sowie Leitungen umfassen.

Die Straße An den Maien im Stadtteil Poll soll generalsaniert werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorlage hat die Bezirksvertretung Porz abgenickt. „Wird ja auch langsam Zeit, dass sich hier was tut“, sagt ein Anwohner vor Ort, der seinen Namen nicht in der Öffentlichkeit lesen will. Sergej, ein Fahrer eines großen Internetversandhandels, der in der Straße gerade Pakete ausliefert, findet, dass es in Köln Straßen gebe, die in einem schlimmeren Zustand sind.

Allerdings ist die Generalsanierung von Fahrbahn und Gehwegen nur Teil einer größeren Baumaßnahme. Denn die Rhein-Energie beabsichtigt, die vorhandenen Versorgungsleitungen von Wasser, Strom und Gas in der Straße zu erneuern. Das ist nötig, da die Versorgungsleitungen alt und ihr Zustand schlecht ist. Wegen „der Gefahr eines daraus resultierenden, plötzlichen Materialversagens muss die Erneuerung der Leitungen unbedingt zeitnah erfolgen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Ein Aufschub der Gesamtmaßnahme sei deswegen nicht möglich.

Lange Baustelle geplant

Um die Entwässerung der Straße zu optimieren sowie Fahrbahn- und Gehwegschäden zu beseitigen, soll nun die ganze Straße „angepackt“ werden, um „Synergieeffekte in den Bereichen Kosten und Bauzeit“ zu erzielen, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Die Gesamtkosten der Arbeiten belaufen sich auf etwa zwei Millionen Euro. Den Hauptanteil der Baukosten übernimmt die Rhein-Energie. Der städtische Anteil zur Erneuerung der Fahrbahn und Gehwege beläuft sich auf rund 850.000 Euro. Spätestens im dritten Quartal dieses Jahres soll es losgehen. Schätzungsweise anderthalb Jahre lang wird die Straße Baustelle sein.

SPD-Ratsmitglied Lukas Lorenz begrüßt den Beschluss. „Die Instandsetzung der Straße ist seit Jahren überfällig“, sagt er und bläst damitinss selbe Horn wie der Anwohner. Für ihn wie auch die anderen Anliegerinnen und Anlieger soll die Sanierung der Straße nicht mit Kosten verbunden sein. „Für die beschlossene Maßnahme werden keine Straßenausbaubeiträge für Anliegerinnen und Anlieger erhoben“, sagt Lorenz. Stattdessen greift die Erstattungsregelung des Landes Nordrhein-Westfalen. SPD-Bezirksvertreterin Bettina Jureck freut es, dass die Arbeiten koordiniert umgesetzt werden: „Das spart Zeit, Geld und schont die Nerven der Anwohnerinnen und Anwohner.“ Begleitend zur Planung ist eine gemeinsame Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt und der Rhein-Energie vorgesehen.