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Öffentliche BeteiligungLidl will in Porz neues Logistikzentrum bauen

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Auf der bis dato landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Hansestraße/Maarhäuser Weg im Porzer Stadtteil Eil plant Lidl ein neues Logistikzentrum.

Auf der bis dato landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Hansestraße/Maarhäuser Weg im Porzer Stadtteil Eil plant Lidl ein neues Logistikzentrum.

Der Discounter Lidl plant ein neues Logistikzentrum mit Verwaltung in Porz-Eil. Die Pläne liegen nun öffentlich aus, Stellungnahmen sind möglich.

Die Möbelhäuser Porta und Poco, mehrere Autohäuser sowie das Speditionsunternehmen Dachser an der Hansestraße sollen einen neuen Nachbarn bekommen. Auf mehreren tausend Quadratmetern plant Lidl auf einem Grundstück am Maarhäuser Weg/Hansestraße ein neues Logistikzentrum zu errichten. Neben der Warenlagerung, Filialbelieferung und dem Abfallrecycling ist auch ein Verwaltungsgebäude geplant.

Mit einem Bebauungsplanverfahren sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Logistikzentrum, das Verwaltungsgebäude, ein Parkhaus für Pkw und Stellflächen für Lkw sowie Nebenanlagen geschaffen werden. Mit Nebenanlagen sind ein Technikgebäude und ein Sprinklertank gemeint. Auch ist die Errichtung einer Lärmschutzwand vorgesehen, die zur Bestandsbebauung an der Hansestraße ausgerichtet ist. Auf dem Dach des Hauptgebäudes, das eine maximale Gesamthöhe von 22,50 Metern haben soll, sind Photovoltaik-Anlagen und eine Dachbegrünung geplant.

Politik hat auf Probleme bei der Verkehrserschließung verwiesen

Schon vor drei Jahren wurde in der Bezirksvertretung Porz über die Pläne der Discountkette diskutiert. CDU und SPD hatten damals auf mögliche Probleme hinsichtlich der Verkehrserschließung verwiesen. Schließlich war die Rede von bis zu 275 Lkw am Tag, die künftig in Eil be- und entladen werden sollen. Bis zu 550 Ein- und Ausfahrten am Tag sind möglich, hieß es damals. Hinzukommen noch Pkw der Beschäftigten.

Die verkehrliche Erschließung für die Lkw-Anlieferung und die Pkw der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt über die Hansestraße. Eine ergänzende Zufahrt, die ausschließlich für Feuerwehr und Rettungswagen genutzt werden soll, ist über den Maarhäuser Weg vorgesehen. Die Eingriffe in Natur und Landschaft werden im Rahmen dieses Bebauungsplanverfahrens durch Maßnahmen im Plangebiet und in externen Flächen im rechtsrheinischen Stadtteil Brück und in Rondorf auf der linken Rheinseite ausgeglichen.

Planunterlagen liegen bis 3. August öffentlich aus

Bürgerinnen und Bürger können bis 3. August die Entwürfe der ausgearbeiteten Planung auf der Beteiligungsplattform der Stadt Köln einsehen und dort Stellungnahmen zur Planung abgeben. Bei Bedarf können Stellungnahmen auch schriftlich an die Stadt Köln, Stadtplanungsamt, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, geschickt oder zur Niederschrift abgegeben werden.

Die Planunterlagen werden auch bis 3. August von Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, und Freitag von 9 bis 13 Uhr im Stadtplanungsamt (Stadthaus West), Raum 09.B 44- Zutritt über Raum 09.B 43 (Gebäuderiegel B/Ebene 09), Willy-Brandt-Platz 2, in Deutz öffentlich ausgelegt. Für eine Einsichtnahme außerhalb dieser Zeiten wird um vorherige Terminvereinbarung unter den Telefonnummern 0221/221-22853 oder per E-Mail gebeten.


beteiligung-bauleitplanung.koeln, bauleitplanung@stadt-koeln.de