Wechsel am HerdBeim Scheurer in Zündorf an der Groov hat sich viel getan

Lesezeit 3 Minuten
Gaststätte Zum Scheurer an der Groov in Köln-Zündorf

Gaststätte Zum Scheurer an der Groov in Köln-Zündorf

Der Scheurer in Zündorf gehört seit 2016 zum kulinarischen Inventar an der Groov. Jetzt setzen ein neuer Betriebsleiter und Koch neue Akzente.

In der Gaststätte „Zum Scheurer“ an der Groov in Zündorf gibt es zwei personelle Ergänzungen. Restaurantfachmann Philipp Athanasios Rist verstärkt seit Februar dieses Jahres den kölschen Schwaben Dietmar Romppel als Betriebsleiter beim Tagesgeschäft. Auch Koch Konstantin Boos ist seit diesem Termin neu im Team. „Während der Coronazeit habe ich nachgedacht, wie es hier weitergehen könnte“, so Romppel. „Und als ich erfahren habe, dass der 24-jährige Rist eine Herausforderung sucht, habe ich ihm das Angebot gemacht.“ Das Restaurant und die einmalige Lage nahe der Groov hätte ihm spontan gefallen. Beim Besuch im Scheurer spürt man, dass Rist mit großem Engagement dabei ist. Altinhaber Romppel hat jetzt noch mehr Zeit, mit den Gästen am Tisch ausgiebig zu klönen. 

Gaststätte Zum Scheurer an der Groov in Köln-Zündorf, der neue Betriebsleiter Philipp Rist (l.) und Dietrmar Romppel

Der neue Betriebsleiter beim Scheurer Philipp Rist (l.) und Alt-Inhaber Dietmar Romppel.

Bekannt war das Restaurant bislang für seine schwäbischen Spezialitäten. Ein Wechsel in der Karte ergab sich, nachdem der frühere Koch eine neue Herausforderung gesucht hatte. Mit Boos soll aber wieder auch die  schwäbische Küche Einzug halten. Der neue Koch stand sieben Jahre beim Peters Brauhaus in Köln am Herd, zwei Jahre in einem Bistro in Bergisch Gladbach folgten, bevor er im vorigen Monat nach Zündorf kam. Perfektionist Romppel entwickelt nun mit ihm und Rist zusammen eine neue Karte. Ausgewählte Gäste durften schon mal den Zwiebelrostbraten testen. „Es gab nur Lob“, berichtet Romppel. Auch dieser schwäbische Klassiker wird auf der neuen Karte zu finden sein. Sie soll in bald auf den Tischen liegen.     

Ein Antipasti-Vorspeisenteller mit Käse, Schinken, Salat, Tomaten und Gurken.

Ein Antipasti-Vorspeisenteller reichte für zwei Personen.

Rist hat seine Ausbildung im Landkreis Ortenau in Baden-Württemberg gemacht. Mit Wein kennt er sich daher bestens aus. „Eine neue Getränkekarte ist in Bearbeitung“, so seine Auskunft. Man teste zurzeit noch einige Tropfen aus dem Süden Deutschlands. Die seien wegen der guten Sonnenlage eigentlich „unschlagbar gut.“ Diese Weine stehen zurzeit jedoch noch nicht auf der Karte. 

Koch Konstantin Boos freut sich schon auf die Spargelzeit. Sie sei eine sinnvolle und saisonale Ergänzung der Speisekarte. Selbstverständlich werde an der Groov nur Zündorfer Spargel serviert, betont er. Sein Spargeltatar sei wirklich zu empfehlen. Boos möchte neben dem schwäbischen Akzent auch eine mediterrane Note in der Küche setzen. Man spürt, dass der Scheurer im Aufbruch ist. 

An der Einrichtung in der Gaststätte hat sich wenig verändert. Das verspielte Ambiente steht für die typische Gemütlichkeit im Restaurant.  Im Sommer wird wieder die Außengastronomie zum Plus. Romppel ist es gelungen, den Scheurer an der Groov seit seiner Eröffnung im April 2016 zu einer festen Institution zu machen. Mit der neuen Besetzung wird dies sicher auch weiter so sein. Ans Aufhören denkt Romppel übrigens noch lange nicht. „Mit Philipp Rist an meiner Seite habe ich eine gute Ergänzung gefunden“, betont der 45-Jährige. Auch der Koch Konstantin Boos sei genau die richtige Wahl gewesen.

Rundschau abonnieren