Sanierung weiter verzögertDenkmalgeschützt – Rheinparkcafé öffnet frühestens 2021

Dauerbaustelle: Das Café im Rheinpark an der Kölner Messe wird seit Jahren saniert.
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Köln – Das denkmalgeschützte Rheinparkcafé eröffnet nach einer erneuten Verzögerung nun frühestens im April 2021. Das hat der zukünftige Betreiber Roberto Campione am Dienstag gegenüber der Rundschau angekündigt. Bis dahin bleibt auch das provisorische Holzkiosk in den Sommermonaten dort stehen.
Das Rheinparkcafé im Rechtsrheinischen war zur Bundesgartenschau 1957 eröffnet worden und hatte Ende der 90er-Jahre geschlossen, nur ein kleiner Kiosk im Erdgeschoss blieb bis 2012 offen. Eigentlich sollte das Haus im Sommer 2018 fertiggestellt sein, doch daraus wurde nichts.
Campione tritt bei Oberbürgermeisterwahl an
Danach verzögerte sich die Sanierung immer weiter, die Stadt als Eigentümer kämpft mit den üblichen Problemen einer Sanierung im Bestand, unter anderem einer geänderten Lüftung. Im vergangenen September hatte eine Sprecherin das voraussichtliche Bauende für Mitte 2020 angekündigt. Nun wird es laut Stadt Ende 2020. Statt 2,72 Millionen Euro soll das Projekt 3,8 Millionen Euro kosten (die Rundschau berichtete).
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Nach dem Sanierungsende braucht Campione noch Zeit, um das Café einzurichten. Er will dort später bis zu 900 Gäste bewirten, er pachtet das Café für 25 Jahre. Trotz der Verzögerungen steht er zu dem Projekt, auch weil er noch andere berufliche Standbeine hat, unter anderem das Hotel Monte Christo in der Innenstadt. „Wenn ich mich nur auf das Rheinparkcafé fokussiert hätte, wäre es problematisch geworden“, sagte er. Campione tritt als parteiloser Kandidat bei der der Oberbürgermeisterwahl am 13. September an. (mhe)