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„Ride of Silence“ in Köln Zum Gedenken an tödlich verunglückte Radfahrer

Geisterräder erinnern an Radfahrer, die an den Folgen eines Unfalls gestorben sind. Gestern wurde wieder neue aufgestellt.

Geisterräder erinnern an Radfahrer, die an den Folgen eines Unfalls gestorben sind. Gestern wurde wieder neue aufgestellt.

Köln – Rund 100 Radfahrer beteiligten sich Mittwochabend an dem „Ride of Silence“ (Schweigefahrt) des ADFC zum Gedenken an tödlich verunglückte Radfahrer. Vorrangig in Weiß gekleidet fuhren die Teilnehmer schweigend zu Orten in Köln, an denen Fahrradfahrer angefahren wurden und an den Folgen des Unfalls starben. An einigen Stellen wurden sogenannte Geisterräder abgestellt (weiß lackierte Räder) und Blumen niedergelegt.

Um 19 Uhr startete die Schweigefahrt am Rudolfplatz. Ein erster Halt fand an der Aachener Straße/Universitätsstraße statt. Ein 26 Jahre junger Mann wurde dort von einem Raser umgefahren. Der Prozess gegen den Autofahrer läuft zur Zeit. Nach einem weiteren Stopp an der Scheibenstraße Ecke Lipizzaner Straße fuhren die Teilnehmer nach Deutz zum Auenweg. Dort starb vor etwas über einem Jahr eine 19 Jahre junge Frau, nachdem sie ein Raser angefahren hatte. In dem darauf folgenden Prozess kam der Fahrer des Wagens mit einer Bewährungsstrafe davon. „Das war für viele nicht zufriedenstellend“, sagt der ADFC. Am Unfallort am Auenweg wurde der verstorbenen jungen Frau gedacht. (ngo)