In Rodenkirchen ist am Montag ein Blindgänger gefunden worden. Im Gefahrenradius liegt nicht nur der Rhein, sondern auch die A4.
3000 Menschen betroffenEntschärfung von Blindgänger in Rodenkirchen am Dienstag – A4 wird gesperrt

Wegen eines Bombenfundes muss am Dienstag der Kölner Stadtteil Rodenkirchen teilweise evakuiert werden. (Symbolbild)
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In Köln-Rodenkirchen ist am Montagnachmittag (28. September) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe liegt im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads auf Höhe der Kirche Alt St. Maternus. Sie verfügt über einen Front- und einen Heckaufschlagzünder.
Die Bombe soll am Dienstag (29. September) entschärft werden. Dafür muss ein Radius von 500 Metern rund um den Fundort geräumt werden. Nach Angaben der Stadt Köln sind rund 3000 Menschen von der Evakuierung betroffen.
Die Anlaufstelle wird in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 7, 50999 Köln, eingerichtet und wird mit Beginn des ersten Klingelrundgangs geöffnet. Die Kirche befindet sich auf dem Gelände der Diakonie Michaelshoven.
Bombenfund in Köln: Evakuierung beginnt am Morgen
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf und das Kölner Ordnungsamt koordinieren den Einsatz. Der erste Klingeldurchgang soll um 9 Uhr beginnen.

Eine Karte der Stadt Köln zeigt den Evakuierungsradius.
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Wann die Entschärfung tatsächlich starten kann, ist noch offen. Das hängt unter anderem davon ab, wie schnell der Gefahrenbereich geräumt werden kann und wie mögliche Krankentransporte abgewickelt werden.
Autobahn 4 und Rhein liegen im Gefahrenbereich
Innerhalb des festgelegten Radius liegen die A4, die Bundeswasserstraße Rhein sowie eine Altenpflege-Einrichtung. Die KVB-Stadtbahnlinien 16 und 17 sind nach den vorliegenden Angaben nicht betroffen. Einschränkungen gibt es dagegen bei den KVB-Buslinien, die durch den Gefahrenbereich fahren.
Weitere Informationen zur Verkehrslage und zum öffentlichen Nahverkehr sollen folgen. Auch eine Anlaufstelle für Menschen, die wegen der Evakuierung ihre Wohnungen verlassen müssen, soll noch bekannt gegeben werden. (sbo)
