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Sicherheit im KarnevalPer App schnelle Hilfe beim neuen Kölner Kamelle-Festival

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Das Kamelle-Festival findet am 11.11. in der Halle Tor 2 statt, die Veranstalter wollen mit Nutzung einer App für mehr Sicherheit sorgen.

Beim neuen Kamelle-Festival am 11.11. in der Halle Tor 2 soll die Nutzung der App „Safe Now“ für mehr Sicherheit sorgen.

Mehr Sicherheit im Karneval: Damit will das neue Kamelle-Festival in der Halle Tor 2 am Elften im Elften neben seinem neuartigen Konzept ebenfalls punkten. Die Veranstalter Marcel Beyersdorf (Event Concepter) und Björn Lindert (Xcite People) haben sich entschlossen, die App „Safe Now“ einzusetzen.

Die Grundidee der App: Veranstalter erwerben sie, definieren die Sicherheitszonen und die Gäste können, wann immer sie sich unsicher, belästigt oder unwohl fühlen, den blauen „Safe Now“-Button drücken. Die App verspricht die App eine metergenaue Ortung in Sekundenschnelle innerhalb der Location und sofortige Hilfe durch Sicherheitskräfte. Auch wenn das Smartphone lautlos ist, erklingt der Alarmton. Die Benutzung der App ist für Besucher kostenlos.

Sicherheitszone soll bis zur Bushaltestelle draußen ausgeweitet werden

Die Veranstalter des neuen Karnevalsfestival zum Sessionsauftakt, das in Kooperation mit den KStA Medien stattfindet, wollen die Sicherheitszone auch bis zur eigens eingerichteten Bushaltestelle ausweiten. Das soll dazu führen, dass man sich als Gast auch dann sicher fühlt, wenn man die Halle 2 Tor verlässt. Fühlt sich jemand etwa an der Bushaltestelle belästigt, kann das Sicherheitspersonal auch abseits der Party noch per Knopfdruck informiert werden.

Damit greifen die Veranstalter das Thema Sicherheit im Karneval auf, das seit Jahren mehr im Fokus steht. Während Karnevalsgesellschaften oder Locations mittlerweile eigene Awareness-Strukturen aufbauen – also geschulte Teams einsetzen oder ähnliche Apps verwenden – ist man im Zülpicher Viertel häufig sich selbst überlassen.

Seit Jahren versucht hier der mobile Service von „Edelgard“ diese Lücke zu kompensieren. Die Kölner Initiative schützt Frauen, Mädchen und queere Personen vor sexueller Belästigung und Übergriffen im Karneval. Die Ehrenamtlichen sind an Karneval und am 11.11. an ihren orangefarbenen Westen erkennbar und an den Hotspots Zülpicher Straße, Heumarkt und den Ringen unterwegs.

„Edelgard“ hat nach dem Straßenkarneval in diesem Jahr von einer verschärften Situation gesprochen und erhöhten Bedarf festgestellt. Mit einem Zähler konnten die Helfer die Kontakte quantifizieren: 4700 Personen seien erreicht worden.

Am 11.11. 2025 setzte die Ostermann-Gesellschaft bei ihrer Sessionseröffnung am Heumarkt erstmals die kostenlose App „Guardy“ ein. Auch sie soll die Sicherheit der Feiernden erhöhen. Wer sich registrierte, konnte innerhalb der Feierfläche per Klick einen Notruf an die Sicherheitszentrale der Ostermänner absenden. Helfer konnten das Handy per GPS orten.

Drei Bühnen und Line-Up des neuen Kamelle-Festivals

Beim Kamelle-Festival soll es für die Feiernden auch so funktionieren. „Safe Now“ kam bereits im Berliner Bahnhof Südkreuz zum Einsatz sowie auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt.

Das Festival-Programm verteilt sich von 10 bis 22 Uhr auf drei Bereiche der Location: Auf der Hauptbühne treten Bands auf, auf einer anderen spielen DJs und dann gibt es noch eine Karaoke- und Mitsingstage, wo das Gefühl des Kneipenkarnevals aufkommen soll. Es treten auf: Druckluft, Mo-Torres, die Grüngürtelrosen, King Loui, Malle Anja, Frenzy und Kempes Feinest. Linda Teodosiu von der Band Mätropolis führt durch das Programm.

Kamelle-Festival am 11.11. in der Halle Tor 2, Girlitzweg: Einlass 9.30 Uhr, Beginn 10 Uhr, Ende gegen 22 Uhr. Tickets kosten 39 Euro, zzgl. Gebühren. Einlass ab 18 Jahren.