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Ukraine-HilfeMüllfahrzeuge, Transporter und Streifenwagen starten aus Köln

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Fahrzeuge für die Ukraine.

Humanitärer Hilfstransport mit Fahrzeugen für die Ukraine. 

Neun Spezialfahrzeuge fuhren am Donnerstag vom Lager des Blau-Gelben-Kreuzes ab. Der Verein bewirbt sich um den Deutschen Engagementpreis.

Müllwagen, Transporter, ein Löschgruppenfahrzeug und drei Streifenwagen: Die Kolonne, die sich am Donnerstagmorgen vom Gelände des   Vereins Blau-Gelbes Kreuz (BGK) Richtung Ukraine in Bewegung setzte, war beachtlich. Gespendet wurden die neun Fahrzeuge von Partnerkommunen ukrainischer Städte. „Die Partnerschaften sind sehr wichtig, so können wir schnell und effizient Spenden in die Ukraine bringen“, sagt Julia Chenusha, BGK-Geschäftsführerin.

Die Stadt Leverkusen spendete zwei Müllfahrzeuge an die Partnerstadt Nikopol. Sie werden für die Beseitigung der Folgen der täglichen Artillerie-Beschuss eingesetzt. Vom Kreis Heinsberg kamen zwei Kleintransporter an Rajon Nikopol und die Stadt Marhanez. „Sie sollen unter anderem für den Transfer der vulnerablen Bevölkerungsgruppen eingesetzt werden“, sagt Pressesprecher Sviatoslav Marynin. Emmerich spendet dem Verwaltungsgebiet Dnipropetrowsk ein Löschgruppenfahrzeug, und Düsseldorf unterstützt die Polizei in der Partnerstadt Czernowitz mit drei Streifenwagen. Ein Kleintransporter ging an „Pure Hearts Kalush“.

„Wie immer waren die Fahrzeuge voller Hilfsgütern “, sagt Chenusha. Sie verweist darauf, dass noch bis zum 24. Oktober die Online-Abstimmung über den Publikumspreis beim Deutschen Engagementpreis läuft. Sollte der Verein gewinnen, erhielte er ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. „Das würden wir sehr gerne für weitere Spenden einsetzen“, sagt Chenusha. Wer für die Wärmehilfe für die Ukraine spenden möchte, findet auf der Seite des Vereins Hinweise, was neben Geldspenden aktuell benötigt wird.